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Die Bourne Verschwörung

Ich habe diesen Film in meinem zuständigen Media-Markt für billige 8 Euro geschossen, weil ich die „Bourne Identität“ recht gelungen fand. Aber Fortsetzungen und zweite Teile sind immer eine gewagte Angelegenheit, wenn sie nicht eingeplant waren und nur auf einen sehr gut gelaufenen ersten Teil hinterher geschoben werden.
So etwas kann funktionieren, wie es bei Mission Impossible und Mission Impossible 2 funktioniert hat, denn da haben Tom Cruise und das Team des Films sich auch Mühe gegeben.
Matt Damon als Jason Bourne kann sich zerreißen und selbst an die Wand spielen, die Story stimmt einfach nicht und gibt nicht viel Unterhaltendes her.
War in der „Bourne Identität“ eben noch die Identität des Jason Bourne der rote Faden des ganzen Films, so spielt Matt Damon als Jason Bourne in der „Bourne Verschwörung“ eigentlich einfach nur als Hauptdarsteller mit.
Maria, Franka Potente, die zweite tragende Rolle in der „Bourne Identität“ wird in der Fortsetzung „Bourne Verschwörung“ schon kurz nach dem Anfang verheizt und ist den Rest des Filmes dann eigentlich nur ziemlich tot.
Die Umgebung der Story ist nicht ganz so mediterran wie im ersten Teil, denn sie spielt hauptsächlich in Berlin 2001, als da die Studenten demonstrierten, was aber die Handlung an sich nur ziemlich unwesentlich beleuchtet.
Bourne wird noch immer gejagt und noch immer von der CIA und noch immer setzt sein Gedächnis aus und alleine das verleitet noch dazu, sich den Film zu Ende anzusehen. Knappe 100 Minuten nach Beginn dieses Films sitzt man ziemlich ratlos vor dem Abspann und überlegt krampfhaft, worum es eben eigentlich ging?
Es wurde viel geschossen, man hat etwas von russischen Ölmagnaten gehört, aber da der rote Faden fehlte, wollte auch keine rechte Spannung aufkommen, bei der man auch intensiver hingesehen hätte.
Wer diesen Film nicht gesehen hat, der hätte auch nichts versäumt.
Ich hätte das auch nicht, wenn nicht die 8 Euro so verlockend billig erschienen.
Sehr viel mehr kostet Pulp Fiction ja erstaunlicherweise gerade auch nicht, aber der ist ungleich Lohnenswerter. Einzig Matt Damon spielte ganz ordentlich, aber allein dafür hätte kein Kinobesuch gelohnt und die DVD ist eben nur so billig halbwegs erträglich.