About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Die Bruchlandung des Phoenix

Schon der Filmtitel, „Der Flug des Phoenix“, von John Moore kommt dem Filmfan ziemlich bekannt vor und richtig, es ist das Remake eines Films von Robert Aldrich aus dem Jahr 1965 und den hat man in meinem Alter doch schon mindestens einmal im Fernsehen gesehen. Aber zum Plot von Prisma-Online:



Trotz eines nahenden Sandsturms startet Pilot Frank Towns (Dennis Quaid) in der Mongolei ein Transportflugzeug mit einigen Fluggästen. Doch es kommt wie es kommen muss: Der Sturm zwingt den Piloten zu einer Notladung. Mitten in der Wüste sind die Überlebenden auf sich gestellt, zumal die Maschine vom Kurs abkam. So beginnt eine zermarternde Zeit, das vorhandene Trinkwasser reicht nur noch für maximal 30 Tage. Allerdings befindet sich unter den Überlebenden auch ein Ingenieur, der aus den Trümmern des Flugzeugs ein neues konstruieren will...


Ja genau, Flugzeug, Sturm, Wüste und eine lustige Bastelei eines neuen Fliegers . Das ist praktisch derselbe Film. Nur spielte der Film von Robert Aldrich in Afrika und zu einer anderen Zeit. Der neue Phoenix kracht in der asiatischen Wüste Gobi auf die Propeller und die Schauspieler sind, bis auf Dennis Quaid sehr viel weniger prominent. Waren 1965 noch Filmlegenden, wie Richard Attenborough, James Stewart und Hardy Krüger am Fliegen, Abstürzen und Basteln, so kennt man außer Dennis Quaid eigentlich keinen der Akteure. Ich zumindest kenne keinen weiter. Praktischerweise ist auch diesmal ein Flugzeugkonstrukteur unter den Passagieren und nachdem der Phoenix durch einen fiesen Sandsturm zur (Bruch)Landung gezwungen wurde, fällt diesem Konstrukteur dann auch sofort der Plan zum absehbaren Happy End ein. Damit nehme ich nichts vorweg und verrate auch Nichts, was ohnehin schon jeder weiß, denn der Film war ja schon im Kino und ist zudem ja auch nur ein Remake. Mal ganz davon abgesehen, dass dieses Vorhaben sowieso schon pure Science Fiction ist, mutet es doch lustig an, wenn die Protagonisten auf 42 Grad heißem Wüstensand in sengender Sonne, noch dazu mit freien Oberkörpern, weil das so lässig aussieht, herumspazieren, als wäre es die Fußgängerzone einer beliebigen, europäischen Großstadt. Wer sich schon einmal die Füße auf dem Sand eines erhitzten Badestrands versengt hat, der weiß, was ich meine. Bei einer kleinen Metzelei, als ein paar einheimische Wüstenbewohner ihre Gastgeschenke einfordern, gibt es einen toten Passagier, aber der Film käme nicht aus Amerika, wenn nicht drei Minuten später einer der Übeltäter von dem recht fiesen Konstrukteur Fachgerecht hingerichtet werden würde. Ansonsten plätschert der Film eher lustlos auf sein Ende zu. Genauso lustlos, wie die meisten Schauspieler darin agieren. Kurz vor dem Ende wird es dann nochmal spannend, aber das war es dann auch schon. Zum Glück hab ich mich dafür nicht ins Kino bemüht, aber die acht Euro für eine DVD vom Wühltisch meiner Videothek kann man den schon mal mitnehmen. So ist auch meine persönliche Wertung entsprechend und geht über 4/10 nicht hinaus, denn die Ausstattung und die Landschaft waren im Großen und Ganzen dann doch recht nett.

Für die übliche Wut und andere Ausbrüche, anonyme Beschimpfung oder auch nur Kommentare durch Leute, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, bitte hier klicken!