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Die Brutstätte

npd

Nachdem nun der Papst genug heiligen Stuhl in Deutschland hinterlassen, nach sechs Tagen seine Strümpfe zum wechseln endlich gefunden hat und mit viel medialem Getöse endlich in Richtung Rom verschwand, Kanzlerin Merkel sich in Lobeshymnen für den demokratischen Musterstaat China erging und in Dresden nach 60 Jahren wieder Rabbiner ihre Ausbildung beendet haben, hebt in einem Internetforum etwas das hässliche Haupt, dass von der Bundesrepublik vor über 60 Jahren durch die so genannte Entnazifizierung eigentlich für erledigt erklärt worden ist, aber nie ganz verschwunden war.
Wie Bertolt Brecht schon 1941 vorausgesagt hat, machen sich in der Welt und da zuerst im Internet die hässlichen Fratzen des Faschismus und seiner neuen Anhänger breit, die gerne auch Clerasil Endverbraucher sind.
Diesmal nicht nur mit relativ unauffälligen Aufrufen zur Hatz auf friedliche Ausländer, sondern sie zeigten offen Flagge und helfen den ganz Blinden dann auch schon mal mit deinem Bild des Gröfaz und verstoßen damit gleich mal gegen geltendes Gesetz und gültige Urteile, die noch ziemlich in Kraft sind und doch reagieren Admins und Forenbetreuer der Politikforen erstaunlich gelassen, wenn sie solche offensichtlichen Gesetzesverstöße in einem Forum sehen und machen gar nichts, weil man so auch nichts falsch machen kann. Wenn sie sich dann mal zu einer Sperre aufraffen, so ist die, außer bei mir, natürlich so kurz, wie es nur geht, denn man will ja die Aktiven nicht verprellen, wie der Rest schon verprellt wurde.
Anders als bei normalen Forenusern sind sie auch nicht sofort mit dem Hausrecht und der Nicksperre bei der Hand, sondern es vergehen Wochen und Monate.
Abwarten ist die Devise der FB, wenn man sie darauf anspricht.
Sie wollen die neuen Rechtsausleger „auf frischer Tat erwischen“, so wie sie damals den alten Terminator erwischen wollten, als der seine Straftat, die Volksverhetzung, schon längst vollzogen war. Nur, inkonsequent und kurzsichtig, wie deutsche Forenbetreuer offenbar sind, ist der alte Hassprediger schon wieder frei und wenn er es mitbekommt, drohen dem Politikforum neue böse Zeiten!
So wurde der vor Hass triefende alte Mann erst aus dem Kinder und Jugendforum verbannt, als er seine böse Saat in zahllosen Texten über böse Ausländer längst im Forum und damit in den Köpfen der dortigen jungen Leser untergebracht hatte.
Auf was sie denn nun genau noch warteten, darüber schwiegen sich die FB tapfer aus. Vielleicht erwarteten sie, dass junge und alte Nazis ihre Hakenkreuzfahnen und Führerbilder auf dem Panzer und im Blitzkrieg ins Forum bringen, damit die FB, deren Zahl inzwischen übrigens verdreifacht wurde, darauf reagieren können.
Es bleibt ihr Geheimnis. Interessant sind auch die Reaktionen der weit über 20 jährigen und damit doch recht erwachsenen Neo Wert oder sonst wie Konservativen, also der anderen Reaktionären, die sich ja so gerne als rechte, aber dennoch Demokraten geben.
Deren Reaktion auf echte und auf Neonazis beläuft sich von gar keiner Reaktion bis zu heimlicher Zustimmung, wenn es gegen bestimmte Ausländer, im Normalfall gegen die Türken geht.
Das artet dann so aus, dass in Deutschland geborene Kinder von ausländischen Eltern kaum noch den Mut finden, zu ihrer Herkunft zu stehen und wenn sie den dann haben, auch schon mal übel angepöbelt werden.
Mal wieder haben sich das Internet und seine Foren nur als Plattform zum Absondern zwei Generationen alter Ideologien bewährt, die als Lösung für Probleme von heute angeboten werden.
Für launige Gespräche über Politik ist das anonyme Internet und seine Foren denkbar ungeeignet, gerade weil die Anonymität zum Extremismus einlädt und Politikforen so zu Brutstätten werden. In den anderen Foren des Internets, den Themenforen gibt es nicht einmal ansatzweise soviel Stress, weil Nazis, Neonazis, Rechtsextreme und auch viele Rechte mit Themen einfach völlig überfordert sind, weil es es Rechte und rechte Mitläufer gibt, die in einem Filmforum die Drachen aus einem Märchenfilm mit Stealth-Bombern und ähnlichem Blödsinn begegnen würden wollen und die hauptsächlich über die schlechte Wertung „argumentieren“.
Den Nazis und ihrem Gefolge kann man, wie Harald Schmidt, eigentlich nur mit Spott und Hohn begegnen:



Oder auch Aufklärung a la Polylux:





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