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Die Dienerin

„Ich will Deutschland dienen!“ diesen Satz glaubte die Kanzlerin in spe, denn das ist Angela Merkel ja nun schon fast ohne Zweifel, von sich geben zu müssen. Statt der ersten Kanzlerin doch nur eine weitere Dienerin in der Regierung?
Eigentlich sind in der Demokratie ja die Jobs von Diener und Dienerin schwer aus der Mode gekommen, aber Frau Merkel scheint da noch nicht so richtig angekommen zu sein. Christlich, wie Angela ja wohl ist, steckt sie noch tief im Mittelalter und in dem gab es ja bekanntlich außer Mägden und Knechten auch Diener und Dienerin. Deutschland als Kanzler, respektive als Kanzlerin zu dienen, das steckt in der Natur dieses Amtes und das muss man nicht noch betonen. Zumindest wurde in Deutschland noch kein Kanzler gewählt, damit er in Polen Autobahnraststätten tapeziert. Merkel, die Dienerin der Deutschen, wie hab ich als Deutscher mir das vorzustellen? Nehmen wir das mal wörtlich. Wenn ich am Morgen aufwache und eine Glocke schwinge, kommt Dienerin Merkel mit Kaffee, frischen Brötchen und der ersten Zigarette und schüttelt mein Bett auf? Bei fast jeder anderen Frau eine recht schöne Vorstellung, aber bei Frau Merkel als meine Dienerin würde ich dann doch lieber alles alleine machen.
Bei 80 Millionen Deutschen könnte die Dienerin Merkel mit ihrer Zeit ganz schön ins Schlingern kommen und zum Schaffen von fünf Millionen Arbeitsplätzen bleibt nicht einmal dann Zeit, selbst wenn ihr noch Guido Westerwelle als Butler zur Hand gehen würde. Ich hätte auch bei diesem Witz von einem Politiker meine Probleme, würde mir Guido Westerwelle nach dem Aufstehen meine Socken und Schuhe bringen, denn es gibt Politiker und eine Politik, die ich mir einfach verkneifen kann. Wenn man Frau Merkel mal ausnahmsweise ernst und wörtlich nimmt, hat sie sich mit ihrer Kanzler oder besser Dienerschaft so einiges vorgenommen.
Gedient hat sie ja schon einige Male.
Als Physikerin der DDR, als Stellvertreterin des Regierungssprechers von Lothar de Maizière, als „das Mädchen“ von Helmut Kohl als Bundesministerin für Frauen und Jugend und mit exakt den gleichen Voraussetzungen als Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der Regierung Kohl.
Nur dieses Dienen erfolgte ziemlich spurlos und genau das muss sich ja dann ändern.
Man muss auch mit den Regeln der Physik recht gut vertraut sein, wenn man dann 80 Millionen Deutschen in ihren Haushalten auch wirklich effektiv dienen, ihnen täglich drei Mahlzeiten servieren und den Millionen von jeweiligen Hausherren Bier, Puschen und Salzgebäck zum Fußball im Fernsehen bringen und dabei noch die Wohnungen sauber halten will. Nebenbei so mit der dritten linken Hand will die Frau auch noch fünf Millionen neue Arbeitsplätze schaffen und alleine dass sie das machen will nötigt einem schon Respekt ab.
Wenn sie dann auch die Zivis und Soldaten in Deutschland entlasten kann, gebührt dem „kleinen Mädchen“ von Helmut Kohl dann doppeltes Lob.
Ob sie die finanziellen Löcher im Bundeshaushalt mit ihren Trinkgeldern stopfen kann, dass sei mal dahingestellt, aber eines ist jetzt schon klar, viel Zeit für anständige Politik wird ihr da nicht mehr bleiben.
Nur ist es ja genau dass, was Deutschland braucht. Einen Kanzler oder eine Kanzlerin, die eine Politik machen können, die Deutschland aus der Dauerkrise holt. Nur ich sehe das, wie immer, anders. Eine neue Dienerin würde mich schon entlasten, aber an der Spitze der Regierung ist mir dann doch ein Kanzler lieber!