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Die Enterprise

Vergessen wir jetzt mal diese bedeutungslosen und asozialen Penner, die ihre Kraft, oder was immer sie zu haben glauben in einer Internetcommunity als lausige Chatter und untaugliche Menschen vergeuden und wenden uns den schönen Dingen zu, die das Internet und siese Zeit ja auch noch aufzuweisen haben. Z. B. das:

An einem der letzten Samstage war es nun soweit, die Macher von StarTrek holten bei Sat1 nun ihr letztes Werk aus der Schublade, das schlicht und ergreifend Enterprise heißt und den eigentlichen Beginn dieses Weltraumabenteuers so ca. 100 Jahre vor Kapitän Kirk zeigen sollte und das ist meiner Meinung nach auch recht gut gelungen.
Nachdem man das StarTrek Universum mit der lustlos herumschippernden Voyager bis in einen weit entfernten Deltaquadranten ausgedehnt hatten und die merkwürdigsten Kreaturen dafür erfanden, zogen die Erben von Roddenberry die Bremse und taten das einzig Richtige und kehrten mit der allerersten Enterprise einfach Back to the Roots.
Das Erste was einem auffällt, ist die Tatsache, das es nicht in einer, recht Sinnfreien Sternzeit spielt, sondern ziemlich genau im Jahre 2150, also ca. 100 Jahre, nachdem Zefran Cochram den Warpantrieb erfunden hat und die ersten Vulcanier die Erde betraten.
Diese Vulcanier waren technisch zwar recht weit und auch ziemlich logisch, aber sie benahmen sich wie schlechte Vorgesetzte und nicht wie Partner und Verbündete der Menschen.
Dieses ist aber nur ein, nicht unwesentlicher Aspekt zum Hintergrund des Filmes. Höchst Bemerkenswert sind die Szenen, in denen Kapitän Archer und seine Besatzung die völlig neue Ausrüstung des Raumschiffes Enterprise staunend begutachten.
Der Transporter, der in anderen StarTrek Folgen alle möglichen Leute zu jeder Zeit in der Gegend herumbeamte, weckte bei dieser Besatzung nur blankes Misstrauen und kam auch nur einmal am Ende des Filmes zum Einsatz. Alles irgendwie erfrischend anders.
Beim ersten Durchstarten der Enterprise mit entsprechendem Gerumpel an Bord fiel sogar mal das Wort Sicherheitsgurte.
Die Macher von StarTrek hatten da wohl nach etlichen Jahren gespieltem Herumfliegens der Besatzungen auf den Brücken ihrer Raumschiffe nun wohl doch ein Defizit erkannt. Auch die Klingonen spielen bei Enterprise eine Rolle. Der erste fällt ganz schlicht vom Himmel auf die Erde und muß dringend auf seinen Heimatplaneten Chronos, wo er einen Bürgerkrieg verhindern kann, den einige Suliban(!), mit schwerster Akne im Gesicht merkwürdig aussehende Humanoide Art Aliens, eine, mit einigen temporären Tricks angezettelt hatten.
Eine schöne erste Aufgabe für die Enterprise unter Kapitän Archer. Nun wollten aber erstmal die Vulcanier nicht so mitspielen und dann, es ahnt keiner, waren auch die Suliban anderer Meinung. Es kam aber, wie es in jedem normalem amerikanischen Film kommt, das Gute in Gestalt von Archer und Enterprise siegte und der klingonische Bürgerkrieg wurde verhindert.
Unklar ist eigentlich für jeden Trekkie nur, warum dann die Klingonen so lange die Feinde der noch recht irdisch geprägten Sternenflotte waren. Mir jedenfalls haben Film und vor allem die Schauspieler, die gar nicht erst versuchten in die Fußstapfen der legendären "Vorbilder" Kirk, Picard und ihrer legendären Besatzungen zu treten, sondern so munter drauflos spielten, als wäre die Enterprise eben erst erfunden und nicht über 30 Jahre alt, gefallen und ich bin gespannt auf nächsten Freitag, wenn die Serie beginnt.

Anders

Aber doch sehr unterhaltend ist das neuste Kind aus dem Hause Roddenberry. Die neue Serie „Enterprise“, die ja vor allen anderen StarTrek Geschichten und Ablegern spielt, beginnt mich zu fesseln.
Das Internet wahr so Großzügig, mir eine Folge davon zu offerieren. Scott Baluka, der da den ersten Kapitän der sagenhaften Enterprise spielt, tut dieses so überzeugend, das man es nicht fassen kann, einst ein Fan des drögen William Shatner alias Kapitän Kirk gewesen zu sein. Während auf dem Fernsehbildschirm bei N24 solcherlei grauenhafte Bilder vom brennenden Bagdad und von der keifenden Merkel bei irgendeiner öffentlichen Orgie der CDU, die nennen das Parteitag, zu sehen sind, läuft auf meinem kleinen 15Zöller Flatscreen eine gestochen scharfe Folge der neuen Serie und ich mutiere zum Fan.
In der Welt des Capitain Archer gibt es noch nicht so erdrückend viele Außerirdische, wie in der des Capitain Picard oder gar der Capitain Janeway, aber die Außerirdischen, die es gibt haben Charakter. Der zuständige Vulcanier ist eine Frau Namens T’pol und recht zickig für einen Vulcanier, der keine Gefühle kennt. Der Boardarzt Phlock ist auch ein Ausserirdischer, nur im krassen Gegensatz zu T'Pol ein fast gemütlicher Alien mit Humor. Der muntere Scott Baluka hingegen spielt den Kapitän der Enterprise mit soviel Spaß und so unverkrampft, wie noch kein Kapitän vor ihm und seine Mannschaft steht ihm da in Nichts nach.
Anders als bei den Vorgängerserien sind die Mietglieder auf der Brücke auch fähig, alleine zu denken und zu handeln. Das ewige Stieren auf den Allwissenden Capitain fällt einfach mal weg und die Leute agieren alleine.
Die Storys sind so spannend geschrieben, als wäre das wirklich die erste Enterprise und als hätte es seit 1966 kein anderes StarTrek gegeben. Roddenberry hätte seine Freude daran gehabt.
Kein Kapitän mit erhobenem Zeigefinger und den Föderationsgesetzen unterm Arm, sondern einer, der um des Abenteuers da im All fliegt, das nimmt man ihm ohne zu Zögern ab. Ich zumindest mache das.
Für mich erreicht Scott Baluka mit dem Spiel dieser Rolle bald den Sympathiewert eines Pierce Brosnan als den aktuellen James Bond. Auch, das die Fanfaren am Begin durch einen guten Blues ersetzt wurden, tut dieser Serie recht gut.
Auf N24 streiten sich die Kriegsparteien auf dem Laufband darüber, wer denn nun den Flughafen von Bagdad erobert hat oder kontrolliert, aber das ist mir grade genauso herzlich egal, wie die kleinen Spinner, die im Internet die DDR nachbauen wollen, ohne sie erlebt zu haben, denn ich bin grade gefangen im Jahr 2150, in der Welt des Capitain Archer. Denn es muß ja noch spannend werden in dieser Serie.
Die Klingonen wurden ja schon im Pilotfilm abgehakt und nun wüsste ich gern, wie es mit der ersten Begegnung mit den Romulanern so aussieht, denn daran kann ich mich bei Kirk schon nicht mehr erinnern und bei Picard waren die einfach da.
Nur Bedauerlich, dass man jetzt immer eine Woche warten muß, oder sehen, was so im Internet herumliegt, denn ich bin jetzt angefixt und will mehr davon! Ein genialer Streich der Erben von Roddenberry, einfach Back to the Roots zu gehen!