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Die Lichter gehen aus

Explosion in Japan atom_16



Mit dieser ganz offensichtlichen und längst widerlegten Lüge gehen Union und FDP gerne hausieren, wenn sie an der Regierung sind und die Atomkraft mal wieder das Thema ist. Wie falsch diese Aussage ist, dämmert jetzt sogar der Presse, die sonst eher für die Union schreibt:


Bekommen wir dann einen Strom-Engpass?
Nein. Die Versorgung ist gesichert, so der Generalsekretär des Sachverständigenrates für Umweltfragen bei der Regierung, Christian Hey. Die Grundversorgung würde selbst durch ein sofortiges Abschalten der acht ältesten AKW nicht gefährdet. Es müsste nicht mal auf importierten Atomstrom zurückgegriffen werden.


Die deutschen AKW sind zwar nicht durch Erdbeben oder Tsunami bedroht, aber es gibt noch immer keine Endlager für deren radioaktiv verseuchten Abfälle. Morsleben und Asse sind beide, inzwischen stillgelegte Endlager, die Merkel als Umweltministerin noch selbst ausgesucht hat, die aber mittlerweile vergammelt sind. So vergammelt, dass die Fässer mit radioaktivem Müll dort inzwischen durchrosteten.

Die geballte Inkompetenz in Sachen Atom und Radioaktivität ist also schon etwas länger am Werk. Die Frau ist also nicht nur als Kanzlerin, sondern auch als Physikerin eine Schande.
Kein Physiker, der etwas auf sich hält, würde ein Material, das Jahrmillionen lang strahlt, in einem Salzstock unterbringen wollen, der keine 25 Jahre dicht ist. Es haben ja genug Leute davor gewarnt, aber Merkel hatte schon damals taube Ohren für guten Rat.
In Österreich gab es eine Studie zum AKW Zwentendorf, die baugleich mit den deutschen AKW sind, deren Laufzeit Merkel so munter verlängert hat und man kam zu dem Ergebnis, die Dinger sind weder sicher noch nachrüstbar. Nur wurde in Österreich das Volk informiert und befragt und diese AKW gingen niemals ans Netz.
Dennoch ist Österreich ein großes europäisches Land, das Strom erzeugt und verbraucht. Nur eben ohne die Schrottmeiler, wie man sie in Deutschland hat und deren Laufzeit Merkel mit aller Kraft verlängern will. Nur eben jetzt nach den Wahlen, weil das Beispiel Japan zeigt, wie gefährlich, unausgereift und vor allem, wie unbeherrschbar und unberechenbar diese Technik für die Menschen von heute noch ist.

Der GAU des AKW in Japan, bei dem inzwischen nun auch der vierte Reaktor brennt, war da nur die Initialzündung, die auch ein Umdenken in Deutschland bewirkt hat. Einer Studie des seriösen und renommierten Fraunhofer Instituts nach könnten Erneuerbare Energien bis 2020 die Atomkraft ersetzen und so würden die Lichter eben nicht ausgehen.

Dieses Märchen wird nur von der Atomlobby und ihrer Regierung nur ganz gezielt gestreut, um Unsicherheit im Volk zu verbreiten. Nur ist die Situation heute anders als 1986, als Tschernobyl in die Luft flog. Die Grenzen sind gefallen und die Menschen können über die Medien, Internet inklusive, zusehen, wie in Japan die AKW hochgehen.

Wenn Merkel beim Gummi ihrer Stützstrümpfe die Sicherheit von AKW beschwört, reicht ein Blick auf die surrealen Bilder aus Japan und in die Nachrichten, wo man sogar von der Kernschmelze redet. Mittlerweile ist da sogar der Großraum Tokio durch radioaktive Strahlung bedroht, in dem 35 Millionen Menschen leben.
Nur sind solche Nachrichten genau dann recht wertlos, wenn ausgerechnet die Regierung nichts daraus lernt.
Die Lüge von den Lichtern, die ausgehen, wenn man auf Atomkraft verzichtet hat seit Ende der siebziger Jahre nun mindestens drei Generationen vergiftet und wird so schnell nicht aus den Köpfen zu bekommen sein. Nur ist die junge Generation von heute in Sachen Strom besonders empfindlich, weil die vor Computern sitzt, die ohne Strom nur elektronischer Müll wären. Ich kann das nachvollziehen, denn ich habe auch einen zu laufen und lebe in einem Neubau von 1995, in dem ohne Strom rein gar nichts mehr geht.
Die Abhängigkeit vom Strom ist ja insgesamt heute größer als vor 30 Jahren.
Nur bin ich relativ gut informiert und habe keine Angst vor einer Zeit ohne Atomstrom.
Aber gerade eine Frau Merkel ist da suspekt und obsolet, denn als Agitatorin der FDJ hat sie 1986 ganz sicher auch schon Tschernobyl verharmlost und klein geredet. Wenn sie nun großkotzig der Fristen ihrer eigenen Atomgesetze übe die Laufzeiten beschließt, will sie damit nur die nächsten Wahlen etwas heiler überstehen.
Es ist sowieso völlig unglaubwürdig, wenn sie plötzlich zwei, drei AKW für zu alt erklärt und vom Netz nimmt, aber fünf weitere AKW, die baugleich und genauso alt sind, am Netz lässt.

Die Lügen über deutsche Endlager



Merkel war schon einmal aktiv:





Wer dazu eine Meinung hat, der bemühe den Link hier