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Die Matrix Trilogie

Matrix


Die Idee von Matrix hatte ja schon was.
Was wäre, wenn die Welt, die wir kennen, nur eine Illusion wäre, die uns Außerirdische zwecks Sklavendienste impliziert haben? Von dieser Idee geht dieser Film aus: Der Computer-Hacker Neo (Keanu Reeves) entdeckt, dass hinter der vermeintlichen Realität eine böse Welt existiert, die unser aller Leben manipuliert. Maschinen beuten die Energie der Menschen für ihre Zwecke aus. Doch eine kleine Gruppe unter der Leitung des mysteriösen Morpheus (Laurence Fishburne)versucht sich als Rebellen. Denn sie haben die Lügen der Cyberspace-Welt erkannt. Als Neo sich ihnen anschließt, wird er bald Teil eines erbarmungslosen Kampfes...

Matrix Reloaded

Es sieht schlecht aus für die Welt: Hacker Neo und die Seinen haben nur noch 72 Stunden, um Zion vom Angriff der feindlichen Maschinen zu bewahren. Da ist es wenig hilfreich, dass der böse Agent Smith gleich hundertfach auftaucht, um den Mutigen den Garaus zu machen. Nun gilt es den Schlüsselmacher zu finden. Denn der ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Schlüsselfigur in dem tödlichen Treiben. Außerdem träumt Neo ständig vom Tod seiner schönen Trinity (Carrie An Moss) ... Genauso verworren wie die Cyberspace-Story klingt, ist der ganze Film. Was im ersten Teil von 1999 wegen der seinerzeit revolutionär anmutenden Bilder vielerorts gefeiert wurde, erweist sich in diesem Nachfolger als hohler und zudem tödlich langweiliger Aufguss, für den Andy und Larry Wachowski gekonnt die Werbetrommel zu rühren wussten. Das wird wohl so weiter gehen, denn im November läuft bereits der Abschluss der Trilogie an. Mit dem filmischen Ergebnis lässt sich der Kassenerfolg sicher nicht erklären: Viel hirnlose Action - Neo kämpft gegen wahre Heerscharen des sowieso unbesiegbaren Agenten Smith -, pseudo-philosophisches Gelaber - ein Orakel ergeht sich in Andeutungen - und selbst die Schönheit Monica Belluccis wirkt fade. Sprich: Dies ist eine absolute Mogelpackung, zumal man alle Effekte im ersten Film bereits gesehen hat. Und gerade, wenn es ein wenig spannend wird, ist schon das Ende nah.

Matrix Revolutions

Auf zur letzten Schlacht der Menschen gegen die Maschinen: Der auserwählte Neo begibt sich mit Freundin Trinity in die Welt der Maschinen. Dabei kommt es zum finalen Kampf zwischen Neo und Mr. Smith... War es nicht so, dass Teil 2 kurz vor dem entscheidenden Kampf einfach aufhörte? Doch der dritte Teil beginnt erst einmal mit einer halben Stunde belanglosen Gelabers. Wenn dann das Geballer losgeht, dachten sich die Wachowski-Brüder wohl, dass man noch Dialoge hinzufügen muss. Das Ergebnis: "Ich glaube, ich muss jetzt was sagen. Ich weiß aber nicht was!" Derart hohles Geschwätz nutzt weder der Story noch der Spannung. So gilt auch hier: Was im ersten Film noch halbwegs interessant begann, versandet völlig in einer effektvollen Materialschlacht. Schlimm: die geschmacklose Gleichsetzung von Neo mit Jesus, die darin gipfelt, dass er im Angesicht des Todes - er opfert sich natürlich zur Rettung der Menschheit - den Spruch loslässt: "Es ist vollbracht". Intelligente, weil eigenständige Sciencefiction sieht auf jeden Fall anders aus. Außer halbwegs guten visuellen Effekten bleibt nichts, außer der eingefrorenen Mimik des Keanu Reeves und den ewig grün und sinnlos flackernden Monitoren dort.