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Die Natur schlägt zurück

In letzter Zeit mehren sich Naturkatastrophen, wie Tsunamis, Erdbeben, Hurrikane, Flutkatastrophen und andere Geschenke der Natur, mit denen sie sich freundlich bei uns Menschen dafür zu danken scheint, weil wir so wenig sorgsam mit ihr umgehen. Mir ist völlig klar, dass Tsunamis und Erdbeben keine direkten Folgen von menschlichen Eingriffen sind, aber so, wie wir als Menschheit mit unserem einzigen Lebensraum umgehen, haben wir gar nichts anderes verdient. Wir Menschen behandeln die Natur mit der gleichen fehlenden Demut und dem fehlendem Respekt, wie wir einander behandeln und sollten uns dann auch nicht wundern, wenn die Natur mal wieder ausrastet, denn das tun die Menschen ja andauernd.
Nur schien die Natur bisher völlig ohne Ratio zu wüten und traf mit ihrem Zorn dann auch meist die Ärmsten der Armen, die so unvorsichtig sind und in Asien leben. Ich muss gestehen, dass ich eine gewisse Häme empfand, als sich die Natur dann in Gestalt gleich mehrer Hurrikane dann mal direkt an den reichen Hauptverschmutzer von Umwelt und Erde, an die USA gewandt hat. Das es dabei auch wieder den verarmten Süden traf, kann man als Navigationsfehler der Natur abtun. Aber auch so wurde schnell klar, dass Amerika über keine Regierung verfügt, die diesen Namen auch verdient. Als in New Orleans Dank des Hurrikans Katrina das Wasser mehrere Meter hoch stand und es die Nationalgarde gebraucht hätte, um Ordnung zu halten, hatte ein kurzsichtiger und rachsüchtiger Präsident Bush diese Nationalgarde seinerseits schon auf Randaletournee in den Irak geschickt. Ray Nagin, der Bürgermeister von New Orleans fand für diesen Umstand auch entsprechend harte Worte und ist bei seinem Volk beliebter als je zuvor. Wie Rudolph Guliani am 11. September 2001 in New York hatte er die Lage vor Ort dafür umso besser im Griff und selbst wenn George Wanker Bush mal so etwas wie ein Ansehen gehabt haben sollte, ist auch das von dem Hochwasser in New Orleans, bei dem er so jämmerlich versagt hatte, weggespült worden. So hat die Natur gleich bei dem Mann persönlich bedankt, der sich beim so genannten „Kyoto Protocol“ hartnäckig geweigert hat, die Emissionswerte seines Landes zu senken, denn die Natur hat für so etwas ein gutes Gedächtnis. Dass das letzte Erdbeben wieder das arme Asien traf, war bei der Natur sicher nur die Macht der Gewohnheit. Was nun Präsident Bush angeht, so hat er nur bewiesen, dass er kurzsichtig und dumm ist. Ein Blick über den großen Teich hätte genügt und er hätte 2002 gesehen, wie ein räumlich günstig an der Oder platziertes Hochwasser Kanzler Schröder wieder ins Kanzleramt gespült hat. Schröder war nicht nur so klüger als Bush und hat den Betroffenen der Flut geholfen, sondern er hat auch gewusst, wie er dazu die Medien einbindet. Sein Wahlsieg war überragend. Nun fühlte sich die Natur allerdings missbraucht und war nachtragend. So hat sie es 2005 völlig versäumt, eine Kanzlerin Merkel zu verhindern und schickte in diesem Jahr keine Naturkatastrophen, wie Tsunamis, Erdbeben, Hurrikane und auch keine brauchbare Oderflut nach Deutschland, die oder wenigstens deren Folgen hätte Schröder verhindern und abdämpfen hätte können und so haben die deutschen so bald eine Merkel am Hals, wie die Amerikaner noch einen Präsidenten Bush ertragen müssen. Die Lehre daraus ist einfach und deutlich. Die Menschen müssen mit der Natur sorgsamer umgehen, denn andernfalls geht es ihnen dreckig!

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