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Die Protestwähler helfen Merkel auf den Thron

Diesen Satz werde ich erst einmal sich setzen und wirken lassen, bevor ich ihn näher erkläre. Also da gibt es bei der Bundestagswahl 2005 auf einmal etliche Parteien, von ganz Links bis ganz Rechts, die sich dem Wähler ernsthaft als Alternative zu Rot/Grün und Schwarz/Gelb andienen wollen.
Wie und vor allem, mit welchen Konzepten und/oder Programmen diese Parteialternativen zu Union und FDP oder zu Rot/Grün das Wunder der schnellen wirtschaftlichen Gesundung Deutschlands bewerkstelligen wollen, bleibt ihr sorgsam gehütetes Geheimnis.
Die Wahlprogramme dieser Alternativparteien lesen sich zumindest so, als wären da sämtliche Wahlparolen aller Parteien aus den sämtlichen Bundestagswahlen der letzten 30 Jahre zusammengetragen worden sind und nur inhaltlich auf den letzten Stand gebracht worden sind. Nur mit Wahlprogrammen allein lässt sich kein so großes Land wie Deutschland regieren oder gar aus dem Dreck holen und Eine echte Regierungserfahrung hat bis auf die „Linkspartei“ ,the Artist formerly known as PDS, in Berlin hat von diesen Protestparteien so gut wie auch keiner.
Nur die beiden Spitzenkandidaten dieser alternativen „Linkspartei“ sind schon spektakulär oder auch stillschweigend gescheitert.
Oskar Lafontaine wurde als Chef der SPD und Finanzminister in der Rot/Grünen Koalition von Schröder gefeuert wurde und 2005 schließlich ganz die SPD verließ.
Gregor Gysi nahm als Finanzsenator wieder glücklos seinen Hut und überließ das Amt dann Thilo Sarrazin, einem Mann von der SPD, der seither sehr viel weniger Schulden macht, wenn man der Zeitung „DIE Welt“ glauben schenken darf und da bürgerliche Blätter mit Lob für die Sozialdemokraten ja eher ziemlich sparsam umgehen, bin ich in dem Fall auch bereit, das zu glauben.
Mit Reps/ DVU/ NPD /FAP auf der rechten und der Linkspartei auf der linken Seite, hat Deutschland zwar dann ein buntes Spektrum an Protestparteien, nur regierungs- oder auch nur koalitionsfähig ist nicht eine einzige davon, denn da haben die etablierten alten Parteien schon müde abgewinkt. Regieren werden in Deutschland nach wie vor ohnehin nur SPD oder CDU.
Es ist nur die Frage, in welcher Konstellation und mit welchem Koalitionspartner. Beim aktuellen Stand der Umfragen kann sich allerdings Frau Merkel kräftig die Hände reiben, denn wenn bei der Wahl zwischen zwei Übeln dann nachher doch das größere Übel gewinnt, dann auch nur, weil die Stimmen, die dem kleineren Übel, der SPD, fehlen werden, an die Protestparteien verschwendet wurden.
So hilft dann jeder, der nun überlegt oder unüberlegt, eine Protestpartei wählt, am Ende nur der Union an die Macht und Frau Merkel noch sicherer auf den Kanzlerstuhl. Ob das dann im Sinne der Erfinder des Protestes wäre, darf heftig bezweifelt werden!
Wer keine Kanzlerin Merkel will, der muss sich einfach dazu durchringen, seine Stimme dem kleineren Übel, der SPD, geben!
http://cheopstexte.blog.de