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Die Quittung

gegen rechts

Es gibt als Thema zwar nicht sonderlich viel her und langweilt auf Dauer auch etwas, aber es ist das, was leider passiert.
Es blieb, bei einem großen Teil der, ohnehin nicht sonderlich gefestigten und auch eher schwach gebildeten jungen Generation nicht ohne Folgen, wenn die recht unheilige Dreifaltigkeit von Merkel, Stoiber und am Ende sogar der alte bayrische Pfaffe aus Rom ihre Ressentiments und Aversionen gegen Menschen muslimischen Glaubens via Kamera in die Welt trugen und so coram publico auslebten.
So wird auch im Internet jedes Mal, wenn ein junger Mensch, der in Deutschland geboren ist, aber dessen Eltern Bspw. vor Jahrzehnten aus der Türkei kamen, weil sie in (West)Deutschland zum Wiederaufbau gebraucht wurden sich zu seinen türkischen Wurzeln bekennt, aus dem latenten Ausländerhass in Deutschland ein ziemlich akuter.
Mit der Toleranz, wie sie noch unter dem Preußenkönig Friedrich dem Großen, vor 270 Jahren eine deutsche Tugend war, ist es seit den Nazis ein für allemal vorbei in Deutschland, denn auch ein dahingehender Ansatz, wie er bei den Studentenbewegungen von 1968 in der westlichen Welt erkennbar war, hat sich in 40 Jahren spießigem Bürgertum in Deutschland wieder völlig verschlissen und es gibt wieder eine Jugend in Deutschland, die von Werten faselt, ohne so was zu kennen oder gar zu leben.
Sogar die christlich Besoffenen, die eigentlich die Bergpredigt des umstrittenen Schamanen Jesus und sein Gebot von der Nächstenliebe kennen sollten, blenden das genauso aus, wie die aktuell regierenden Politiker und das klapprige religiöse Vorbild aus Rom, der sogar 600 Jahre (!) alte Texte bemüht, um sein persönliches Unbehagen gegenüber der religiösen Konkurrenz auszudrücken.
Bei solchen Vorlagen aus Politik und Religion muss ich mich nicht wundern, wenn in einem Forum ein in Deutschland geborener Jugendlicher mit deutschen Eltern einem anderen, ebenfalls in Deutschland geborenem Jugendlichen, dessen Vorfahren vor Generationen aus der Türkei kamen, um Deutschland mit aufzubauen, allen Ernstes empfiehlt, „sich um sein Land zu kümmern“ und gefälligst „keine Kritik an Demokratie und Lebensweise in Deutschland zu äußern“. Das ist, außer dem Beleg für die Dummheit des betroffenen deutschen Jünglings, sondern auch ein Beweis für die völlig verfehlte, oder eigentlich gar nicht existente Erziehungs- und Einwanderungspolitik in Deutschland in den letzten 30 Jahren. Erziehung und Integration nicht etwa in dem Sinn, aus jungen Ausländern gute Deutsche zu machen, sondern es ist nicht gelungen, aus allen deutschen Kindern gute Deutsche zu machen, für die es selbstverständlich ist, dass er Gleichaltrige kennt, dessen Eltern einen anderen kulturellen Hintergrund haben.
Eher im Gegenteil, es wurde mal wieder fast eine ganze Generation von Duckmäusern und Mitläufern herangezogen, die ernsthaft so tun und jammern, als würden sie in der ärmsten Ecke von Ruanda leben und nicht im immer noch reichen Deutschland, wo es echte Entbehrungen gar nicht mehr gibt. Zumindest nicht bei den deutschen Kids, deren Eltern das Geld für einen Computer mit Internet für sie aufbringen können. Erstaunlicherweise erkennt man junge Deutsche, die nur ihren Frust im Internet ablassen wollen, daran, dass ihr Deutsch wesentlich schlechter ist, als das der jungen Türken oder anderen jungen Menschen, deren Eltern mal zum Wiederaufbau von Westdeutschland aus dem Ausland geholt wurden. Nur zum Fremdenhass brauchen junge Deutsche keine ferne Kanzlerin, die sich, wie eine mutierte Lara Croft fühlt, in Außenpolitik gefällt und auch keinen alten Pfaffen aus Rom, der mit 600 Jahre alten Texten mal eben eine Weltreligion beleidigt, als die er, wie alle Katholiken, als feindliche Konkurrenz betrachtet, als er in einem Nebensatz erwähnte, „Der Islam hätte nichts Gutes gebracht…“.
Auf die Art von „oben“ und religiös gesegnet, fängt im Volk und dort bei den deutschen Kleinbürgern wieder etwas an zu zucken, was man in Westdeutschland seit 1945 als bewältigt geglaubt und locker abgehakt hat, die hässliche Fratze von Fremdenhass und Faschismus.
Um die Jugend zu erreichen, nisten sich Nazis und Neonazis ganz gerne in das neue Medium, das Internet ein. Dort bereiten ihnen Leute, wie eine, vom Leben enttäuschte und daher christlich besoffene Figur von ganz Rechts, wie ein bluerisk, ein älteres Kleinkind, das mit seinem Hass auf alles und jeden in die Foren einen fruchtbaren Boden bereitet für alte und Neonazis, die dort möglichst jungen und möglichst dummen Nachwuchs suchen und zu oft finden, weil die FB eher ungern eingreifen.
Das risk selbst hat eine eigenartige, für mich nicht nachvollziehbare Vorstellung von Demokratie und Kommunikation, denn es hat ja für beides nie etwas machen müssen, da er es in die Pampers bekam. Wer ihm widerspricht, oder wen es nicht mag, wird grundsätzlich schlecht gewertet, obwohl es ja den Betreffenden nach eigenem Bekunden ja schon ewig ignoriert oder mittels Intrige und gezielter Denunziation gleich ganz entfernt, wenn es ihm an Argumenten fehlt und sich überhaupt mit sehr seltsamen Leuten umgab, hinter denen es sich feige versteckte.
Das risk ist stolz auf seine körperliche Länge und dumm genug, daran den Grad seiner Bildung festzumachen. Irgendwie jämmerlich, wenn ein Mann mit den vielen Möglichkeiten des Westens aufwächst und dann mit fast 30 trotzdem nur in der braunen Ecke endet.
So gesehen stimmt zumindest das Zitat aus „Full Metal Jacket“ und man kann Scheiße wirklich ziemlich hoch stapeln. Nur wenn es danach ginge müssten Daniel Küblböck und das risk eigentlich Dozenten in Harvard und keine vereinsamten Dorftrottel sein, die wie das risk und andere junge Rechte im Internet mit Vorliebe alte Männer angraben, um so ihren unbewältigten Vaterkomplex zu bekämpfen und ihrer Gerontophile freien Lauf zu lassen!
Dass dieses risk nicht ganz bei Sinnen ist und sich gerne als von Adel befindet, beweisen auch seine häufigen Ausflüge in das GB meiner HP. Hier ein frischer Auszug;



Bluerbert von Risk IP: 217.225.84.80
23.9.2006 um 21:56:35


..In anderen Worten: Ich finde dich zum kotzen…
Es folgt noch eine Menge christliches Blah und über seine tolle Zeit beim Bund, wahrscheinlich die einzige Realität, die er je erlebt und mir voraus hat und was gelangweilten Rechtsradikalen eben so im Schädel spukt...


Nun denn, wenn ich von einer solchen Figur gehasst werde, kann ich im Leben ja nicht allzu viel falsch gemacht haben.
Ein Lob von dieser Seite wäre da schon bedenklicher. Nach langen 16 Jahren Kohl, acht Jahren Schröder und nun schon zu lange Merkel ist die Toleranz aus den Zeiten von Friedrich dem Großen völlig zum Teufel und der deutsche Kleinbürger scheut sich nicht, zusammen mit der NPD auf die Straße protestieren zu gehen und da wilde Sau zu spielen, wenn es gegen ein fremdes Gotteshaus und eine andere Religion geht, dann ist das nicht nur die Quittung für die ungenügende Aufarbeitung der Geschichte in der Bundesrepublik, sondern auch über die völlig verfehlte Bildungspolitik dort in den letzten 30 Jahren.
Der „Mantel der Geschichte“ von Kanzler Kohl erweist sich da nur als ein fadenscheiniger Kittel. Wenn dann auch noch die Slogans der Bürgerbewegung der DDR von 1989, mit denen das Volk seine Freiheit erkämpft hatte und nun andere Freiheiten beschränken will, wird es dann völlig pervers und das ostdeutsche Volk hat schon wieder vergessen, wie es ihm mal erging. Offenbar reicht es nicht aus, dass über 7 Prozent der Ostdeutschen in Mecklenburg-Vorpommern ihre eigenen Arschlöcher ins Parlament gewählt haben!




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