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Die Spinne in der Krise

In Spiderman 2, der unausweichlichen, aber gelungenen Fortsetzung von Spiderman, zeigt uns Regisseur Sam Raimi und Hauptdarsteller Tobey Maguire Alias Peter Parker dem geneigten Zuschauer, das so eine Spinne eigentlich auch nur ein Mensch ist.
Sie trödelt herum, ist mit der pausenlosen Rettung von Menschen und dem Verhindern von Verbrechen völlig überfordert.
So versäumt er wichtige Termine und lässt auch schon einmal die Freundin hängen und am Ende versagen dann auch schon einmal die Superkräfte. Wie bei ganz normalen Menschen also auch.
Denn wer kennt das nicht? Man steckt fest im Verkehr, kommt zu spät zur Arbeit, weil das Moped nicht will, schludert bei der Arbeit dann rum, hat Streit mit dem Chef, verliert den Job, hat eine enttäuschte Freundin Marie Jane (Kirsten Dunst) am Hals und als Krönung dieses miesen Tages lassen einen die Kräfte der Spinne noch im Stich.
Als nun dem Tantchen auch noch die Pleite droht, scheint es für „Spidy“ Peter Parker gelaufen. Aber nicht nur er hat Pech, denn da gibt es den Wissenschaftler Otto Octavius (Alfred Molina), der sich der Kernfusion verschrieben hat und sich dafür vier intelligente und eigenständig denkende Arme an Hirn und Körper schraubte.
Das Experiment geht natürlich schief und der Doc wird dann nur noch von diesen Armen regiert und wird schlicht wahnsinnig.
Dieser „Doc Ock“, wie die Presse ihn daraufhin nennt, wird zu einer öffentlichen Gefahr, die Verbrechensrate der Stadt steigt auch sonst um 75 Prozent und so wird Spiderman dann ganz der Alte. Wie und ob Spiderman nun mit diesem Problem klarkommt, ist eine ziemlich gelungene und effektvolle Geschichte.
Zwei Jahre nach der ersten "Spiderman“ Verfilmung erweist sich Regisseur Sam Raimi in dieser Fortsetzung erneut als Meister der Comicverfilmung.
Er verdichtet die Vorlagen gekonnt zu einem packenden, visuell beeindruckenden Fantasy-Abenteuer, bei der der Superheld auch unter Potenzproblemen leiden darf. So bietet Rimi hier eine gelungene Mischung aus atemberaubender Action, bissigem Humor, tollen Special Effects, Romantik und allzu menschlichen Problemen.
Dieses Sequel von Spiderman habe ich als sehr gelungen empfunden. Mit einer guten Anlage und Dolby 5.1 eine warme Empfehlung für das heimische Kino, die bei mir 9 /10 Punkten bekommt.