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Die Star Wars Saga

Die Feiertage und meine Neugier wollten es so, dass ich nun halbwegs stolze Besitzer der nunmehr sechs Teile der Star Wars Saga bin.
Halbwegs stolz, weil ich eigentlich schon immer nur ein Fan der ersten drei und eigentlich originalen Teile von Star Wars bin, die von 1977 bis 1982 liefen und an sich eine komplette Einheit, eine Trilogie waren. Nun fühlte sich Regisseur George Lucas 1999 berufen, dieser, an sich kompletten Trilogie noch einige, genau genommen, drei Episoden hinzuzufügen, oder aus meiner Sicht, anzupappen, weil er damit eine neue Generation erreichen wollte.
Ich glaube ja eher, der gute George Lucas brauchte ganz einfach frisches Geld. Alle diese neuen Episoden dienen nur dazu, dem bösen Darth Vader, also dem Vater von Luke Skywalker dem Helden der Trilogie eine halbwegs interessante Vergangenheit zu beschaffen. Ich hab mich also durch die Episoden gearbeitet, von denen die Dritte noch die Beste und interessanteste war, denn die dürre Handlung der beiden erste Episoden hätte man locker in den letzten Teil mit hineinbekommen, aber Herr Lucas brauchte ja Geld und verteilte das auf drei Filme in fünf Jahren.
Dann kam heute, quasi als Highlight die Trilogie von 77 bis 82. nur war die Version dieser Filme auf DVD tontechnisch mit Dolby 5.1 und THX aufgepeppt und so flog Luke Skywalker und der verdammt junge Harrison Ford, der da als Han Solo mitgemischt hat, direkt durch mein Zimmer. Ein wenig blechern der Ton, aber für bald 30 Jahre klang es ziemlich respektabel. Bei der Tricktechnik sah es da schon etwas anders aus. Vor Allem, wenn man den Fehler macht, mit den modern gedrehten Episoden anzufangen und sich dann bis zur alten Trilogie durchzuarbeiten.
Lichtschwert bleibt zwar Lichtschwert, damals, wie heute, nur ist die Tricktechnik insgesamt in 30 Jahren sehr viel besser geworden, aber sie wirkt dafür um einiges steriler, stellenweise fast schon zu perfekt.
Perfekter Sound hin, super Tricktechnik her, die Klasse der alten Trilogie erreichen die Episoden nicht, denn sie wirken einfach zu bemüht und ihre Handlungen an den Haaren herbeigezerrt, da wo die Trilogie eine kompakte und in sich geschlossene Geschichte ist, sind das wirklich nur Episoden, die eigentlich niemand brauchte.
Gerade wenn man die Trilogie so sieht wie ich, ist es einem doch so richtig scheißegal, ob Darth Vader nun mal irgendwann ein niedlicher Knirps war, der so richtig gut basteln konnte und der fiese Imperator, der in der „Rückkehr der Jedi Ritter“ wie ein böser Sack Falten in der Gegend rumhing, mal der verschlagene Kanzler irgendeiner Republik.
In der Trilogie sind die ganz einfach nur böse und mehr muss der Fan nicht wissen. Kein noch so interessierter Fan der Geschichte wird ein Interesse daran haben, Hitler und Stalin als Kinder oder vor ihrer finsteren Karriere zu erleben. Wen so etwas interessiert, macht das aus anderen, als den rein historischen Gründen. Aber die passen nicht hierher. Kleine und böse Anekdote noch am Rande, denn nach der Episode 1 schlugen das Schicksal und die in die moderne Technik eingebaute Selbstzerstörung zu und mein bester DVD Player riss die Flügel hoch und weigerte sich hartnäckig, auch nur eine DVD einzulesen und so musste ich mir den Rest der Saga auf dem DVD-Teil des Festplattenrecorders ansehen.
Der hat zwar auch Dolby 5.1, aber auf einer anderen Anlage, die nicht ganz so bedienerfreundlich ist, wie meine große.
Außerdem kann ich dann nicht aufnehmen, wenn ich DVDs gucke, also muss Montag die familiären Reserven daran glauben und ein neuer DVD Player geholt werden, der zu meinen alten, aber guten Aktiv- Boxen passt.

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