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Die Superstars

Nach dem, was RTL nun dem geneigten Zuschauer über Wochen so angeboten hat, muß man doch da Einiges in Frage stellen. Wie sieht nun das aus, was sich die Zuschauer von RTL unter einem „Superstar“ vorstellen? Wie der, mittlerweile schwer angefeindete Daniel Kübelböck, eine genetische Mischung aus Kermit, dem Frosch und Nana Muskuri, der aus der aus der leicht tuntigen Enterprise, der Bully Parade entsprungen scheint, aber mit seinem Charisma noch als Einziger etwas Fun macht auf der Bühne, diese Juliette, die bald niemand mehr kennen wird, wenn sie nicht gerade in der Politik als Merkel Double wieder auftaucht, oder diesen Aalglatten und uncharismatischen Alexander, der auch als gelifteter Schumiersatz durchgehen würde und der Vorzeigeschwiegersohn aller braven Mütter wäre? Die Deutschen jedenfalls, wie es ihr Naturell ist, in jedem Fall unzufrieden. Daniel, den niemand rausgewählt hat, will auf einmal auch niemand mehr dabei haben und jeder Deutsche, ob vor dem Fernseher oder am Stammtisch, ist jetzt plötzlich ein Experte und weiß genau, wie ein Superstar zumindest nicht auszusehen habe. Er dürfe auf gar keinen Fall das Gesicht eines Daniel Kübelböck haben. Es ist also wie immer, der Deutsche wählt und beschwert sich dann umgehend über Verlauf und Ausgang der Wahl. Eigentlich sollte kein Deutscher mehr wählen dürfen, da er es sich selbst in keinem Fall recht machen kann und in jedem Fall unzufrieden sein wird. Ich habe in diesem speziellem Fall diesmal keine Wahl getroffen, bin aber dennoch zufrieden. Mir ist dieser junge Springinsfeld recht sympathisch und wäre es mein Sohn, würde ich alles das mit ihm anstellen, was sein Vater sicher mit ihm angestellt hat. nur ein Superstar ist er für mich nicht, denn da hängt meine Latte etwas höher und fängt irgendwo bei Westernhagen an. Keiner von den drei ist ein Superstar, aber Deutschland wird eine noch eine Menge von ihnen hören, da die Rechnung von RTL aufgegangen ist und nun einige Nowbodys aus der gecasteten Welt von Bro’sis und den No Angels dank einiger hastiger Plattenverträge nicht mehr wegzudenken sein werden können. Die Frage, ob die Welt, ob Deutschland, nun grade sowas noch braucht, stellt sich da erst gar nicht. sie sind jetzt da, egal, wer da nun noch als Letzter auf der Bühne herumalbert. Fakt sind noch einige andere Sachen, RTL hat mit dieser, an sich schrägen Idee Quote und damit auch Reibach gemacht und Gleiches gilt auch für Dieter Bohlen. Sein Name ist in der Schlagzeile und sogar ohne Verona, Naddel oder Teppichladen und seine Memoiren werden jetzt noch schneller über den Ladentisch wandern, als sie es ohnehin schon tun und auch ihn noch reicher machen. Eigentlich ein Happy End für fast alle Seiten und das deutsch Publikum wird sich an drei gecastete Sängelerlein mehr auch ganz schnell gewöhnen. Nur das diese Stars eben nicht super sein werden.