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Die Vaterschaftswahrscheinlichkeit liegt bei…

Dieser Satz ist mittlerweile der inhaltliche Kernpunkt von dem, was sich früher mal die deutschen Talkshows nannte. Wenn diese Shows früher mit geschätzten 276 Themen gelangweilt haben, öden sie heute nur noch mit einem einzigen Thema an.
Leicht unterbelichtet wirkende, meist junge Menschen, die ihre Triebe irgendwie nicht im Griff zu haben scheinen, lassen die Privatsender dafür löhnen, mit teuren Gentests rauszubekommen, wer denn nun der Vater von welchem Gör ist und warum der und nicht die meist noch drei anderen möglichen Väter. Die Mütter der betroffenen Teppichratten sind meist noch sehr jung, zumindest an Jahren. Nur die Gesichter sprechen meist und recht deutlich eine andere Sprache. Auch Alkohol war irgendwie immer im Spiel und erklärt auch meist die Empfängnisdemenz der beteiligten Mütter. Nur da regt sich dann mein männlicher Zweifel, denn ein volltrunkenes Mädchen im Bett ist alles andere als ein Anblick, der mich als Mann scharf machen würde. Es gibt aber auch Fälle, wo dann einige recht tumbe Mädels ziemlich bewusst fremde Männer scharf schießen und Kinder zeugen lassen, nur um beim aktuellen Partner, aus welchem Grund auch immer, das Gefühl der Eifersucht auszulösen.
Ich, mit zuviel Zeit, sehe mir sowas dann doch immer bis zum Ende an, weil ich dann auch wissen will, welche arme Sau von Mann jetzt auf einmal für ein Kind blechen muss, das er kaum oder gar nicht kennt. Andererseits interessiert mich dann auch der Mann, bei dem dann die Scheinwelt einer glücklichen Beziehung mit Karacho den Bach runtergeht, weil das bisher umsorgte Kind ist nicht das Seine und die Frau an seiner Seite hatte ihre Hormone Genauso wenig unter Kontrolle, wie der plötzliche Vater sein Sperma. Das Ganze dann mit einigen Emotionen zusammengerührt, halten die Privatsender für Unterhaltung und weil dabei noch zufällig geredet wird, pappt man das Etikett „Talkshow“ ran und gibt dem Ganzen eine Sendezeit. Das hat zwar mit den Talkshows im eigentlichen Sinne kaum noch was zu tun, aber wer will auch ewig sehen, wie bei Bärbel Schäfer sich ehemalige schwule Partner vor laufender Kamera sich ihre Probleme gegenseitig ans Knie onanieren, wie es Dieter Hildebrandt mal recht eindeutig zusammengefasst hat?
Solange ich noch mehr Zeit habe, als unbedingt nötig, werde ich mir diesen Mist noch antun. Nachher springt ja noch eine Vaterschaft für mich dabei raus. Es wäre an der Zeit!