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Die glimmende Stadt

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Nachdem ich den Film ja nun schon eine Weile habe, wird es nun Zeit für eine Rezension zu Silent Hill, ein sehr gelungener kleiner Horrorfilm, wie ich finde. Hier zunächst mal der Plot:
Das Ehepaar Rose (Radha Mitchell) und Christopher da Silva (Sean Bean) haben wegen akuter Kinderlosigkeit die Tochter Sharon (Jodelle Ferland) adoptiert und die hat heftige Probleme, denn sie schlafwandelt und träumt heftig alp.
Dabei murmelt die Kleine immer wieder etwas von einem Silent Hill. Rose ist ganz fürsorgliche Mutter, die im Internet forscht, was es mit Silent Hill auf sich hat und sieht, dass Silent Hill eine verlassene Geisterstadt ist, in der seit drei Jahrzehnten ein unterirdisches Feuer brennt, während der Vater die Tochter lieber in einem Krankenhaus gesehen hätte.
So greift sich Rose die Tochter Sharon und macht sich auf in Richtung Silent Hill. Dort angekommen empfängt sie ein Ascheregen von dem Feuer, das seit Jahrzehnten unter der Geisterstadt brennt und auch sonst beginnt der echte Horror.
Gruslige und ziemlich tote Wesen treiben schon kurz hinter der Stadtgrenze ihr finsteres Unwesen. Sie sind kaum noch als Menschen zu erkennen und bereiten dem Fan den wohligen Schauer, sich den richtigen Film anzusehen.
Rose hat einen Unfall, bei dem, der Logik eines Horrorfilms folgend, natürlich die Tochter verschwindet und zu ihr gesellt sich dann die neugierige Polizistin Cybil, die auch gleich ihre eigene Begegnung mit den recht eigenartigen Bewohnern von Silent Hill hat. Als beliebte und gängige Zutaten eines Horrorfilms kommt dann ein Haufen ziemlich toter, aber trotzdem religiös besoffener Menschen in Form einer Sekte ins gruslige Spiel, die von einer religiösen Fanatikerin geführt werden und schon sieht das Ganze erst einmal aus wie der letzte Parteitag der CDU, nur lebendiger und es geht aber wesentlich härter und blutiger zu Ende. Unter anderem auch dieser, eher simpel gehaltene, aber blutige Showdown von Gut und Böse am Ende des Films bei dem es, wie in der Handlung dann doch ziemlich martialisch zugeht, ist es, was den ganzen Film durchaus unterhaltsam macht.
Einige religiös besetzte Längen des Films werden aber durch gut gemachten und ziemlich schaurigen Horror mehr als wettgemacht. Ein feiner kleiner Horrorfilm für einen Tag, an dem gerne christlich gefeiert wird und das Programm im Fernsehen nichts taugt, der mich so gut unterhalten hat, dass er in meiner persönlichen Wertung ohne große Mühe 9/10 und eine Kaufempfehlung erreichen konnte.



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