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Die starke Hand

Wenn man die Kanzlerkandidatin der Union, Angela Merkel und ihre Wahlwerbung mal näher betrachtet, erkennt man deutlich, wo Angela Merkel aufgewachsen ist. Es wird dem Volk, dem Wähler suggeriert, dass es doch nur einer starken Hand in der Regierung bedarf und schon wären sämtliche Probleme in Deutschland behoben und beseitigt. Praktischerweise hängt diese starke Hand natürlich gleich am Arm von Frau Merkel, die alles richten wird, wenn sie nur erst Kanzlerin ist. Mit der Naivität eines 15jährigen Pennälers im Internet reden die Union und ihre Kandidatin so, als würde doch tatsächlich die Politik über die Wirtschaft bestimmen können. Nur das funktioniert nur im Sozialismus oder einer anderen Diktatur. Den Drang zu irgendeiner Art von Macht um der Macht willen haben offenbar alle unzufriedenen faltigen Frauen ab 40.
Da genau liegt auch der große Denkfehler von Frau Merkel, der Union und ihrer Wähler.
Wobei man davon ausgehen kann, dass die Union als solche um diesen Fehler ziemlich genau weiß, sich aber hüten wird, ihren Wählern, die das nicht so nachvollziehen können, reinen Wein einzuschenken. Nur die gute Frau Merkel scheint fest daran zu glauben, dass es reicht, einfach nur gewählt zu werden und schon werden die Unternehmen nur für sie auf ihre Gewinne durch die Globalisierung verzichten werden und von heute auf Morgen wieder Millionen deutsche und teure Arbeiter einstellen werden.
Die Fans und Wähler der Union verbinden mit ihr die Zeit von Helmut Kohl und vor der Einheit, wo der Staat noch Geld hatte, die Grenzen noch geschlossen waren und die Globalisierung daher noch in den Kinderschuhen steckte und die billigen Arbeiter aus Osteuropa nicht einfach so nach Deutschland West einreisen konnten. Wenn nun Frau Merkel diese Wahl mit der ersten Wahl nach dem Weltkrieg vergleicht, ist das ganz einfach dumm oder blanke Berechnung, denn nach dem Krieg gab es genug Arbeit für alle und es gab einen Marshallplan, der zumindest den Aufbau von Westdeutschland finanziert hatte und es ist reiner Zufall, dass auch damals die Union regiert hatte.
Nur leiden die USA gerade selbst unter einem unfähigen Präsidenten, der seine Nationalgarde lieber zum Randalieren in Ferne Länder schickt und sein eigenes Volk verkommen lässt, wenn dann ein Hurrikan den südlichen Teil des Landes zerstört und eine Stadt wie New Orleans dem Erdboden gleichmacht und wie in der Bibel flutet.
So fällt also Hilfe von den USA diesmal völlig flach, denn die haben dort mit George Wanker Bush und den Folgen des Hurrikans genug eigene Probleme zu bewältigen. Wenn die zukünftige Kanzlerin Merkel dann tatsächlich ihre nicht zu knappen Wahlversprechen einlösen will, muss sie schon über magische Fähigkeiten verfügen, denn mit einem Auftritt im Tanga vor den Bossen wird auch eine Kanzlerin Merkel nicht einen einzigen Arbeitsplatz beschaffen können.
So wird eine Kanzlerin Merkel ihre starke Hand anders beweisen wollen und das Geld, das sie in ihrer Regierung braucht, bei den ohnehin schon Bedürftigen zusammenstreichen und aus Hartz IV mindestens ein Merkel XII zu machen und damit dann das Ende des Sozialstaats einzuleiten.
Auch für die Jugendlichen, die jetzt mit ihren 15 oder 16 im Internet krakeelen und einen Wechsel fordern, bedeutet eine Kanzlerin Merkel mit Union und FDP eigentlich nur eine Vertiefung ihrer jetzigen Zukunftsängste und keine Lösung. Sie müssten nur mal darüber und in Zusammenhängen nachdenken, aber genau daran soll es bei vielen ja so mangeln. Nur wenn die starke Hand der Kanzlerin Merkel dann den Sozialstaat abgeschafft hat und die Schüler von heute als die Erwachsenen von Morgen ihre Arztrechnung dann in bar bezahlen dürfen.
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