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Die vergessene Partei

Das Fernsehmagazin Kontraste bringt es ans Licht. Im Gezerre um die Macht in Berlin, um Kanzler und Ministerposten ist etwas untergegangen, was den Deutschen eigentlich wichtig sein sollte.
Die NPD hat es zwar nicht in den Bundestag geschafft, aber das heißt nicht, dass sie keiner gewählt hat, oder auch nur bereit dazu wären. Der Jubel war also ziemlich verfrüht, als die NPD an der 5 Prozent Hürde scheiterte.
Auf dem Land und vor Ort und vor allem im Osten ist sie so stark, wie noch nie seit der Einheit 1990. Bei einer entsprechenden Umfrage in Sachsen(!) erklärten sagenhafte 28 Prozent der jungen Männer, das sie bei der, in Sachsen noch ausstehenden Wahl ihre Stimme der braunen Partei geben werden.
Wie die NPD das macht, ist auch kein Geheimnis, denn die Partei macht einfach das, was an sich die Sache des Staates sein sollte. Die Rechten kümmern sich um die Jugendlichen und junge Erwachsenen, die keine Arbeit haben, richtet ihnen Jugend und Klubhäuser ein, wo sie ihre viele Zeit verbringen können und füttert sie ganz nebenbei mit brauner Propaganda und das Rezept geht auf.
Die so Betreuten sehen sich vom Staat völlig alleine gelassen, können der NPD nichts Negatives abgewinnen und deren ausländerfeindlichen Parolen fallen bei ihnen auf fruchtbaren Boden und sie glauben tatsächlich, dass es nur die Schuld der in Deutschland lebenden Ausländer sei, das sie keine Arbeit haben. Braune Polemik pur.
Das es beim unterprivilegiertem Landvolk einen Bildungsnotstand gibt, ist genauso ein Fakt, wie die Tatsache, dass die NPD gar nichts ändern könnte, selbst wenn sie an der Regierung wäre. Es sei denn, sie schaffen Demokratie und Marktwirtschaft ganz ab, wie ihre braunen Vorgänger von der NSDAP, aber das will dann ja auch wieder keiner. Zumindest sagt es fast keiner laut.
Die (potentiellen) Wähler der NPD lassen sich auch nicht durch die Tatsache abschrecken oder wenigstens beeinflussen, dass die NPD in keinem der Parlamente, in die sie hinein gewählt worden sind, auch nur einen brauchbaren Antrag oder Entwurf für ein Gesetz vorgelegt haben. Man hat es eben nicht unbedingt mit Fakten bei den Rechten. Eigentlich Fakten genug, um sich in Berlin mit der braunen Brut auseinanderzusetzen. Aber den verantwortlichen Regierenden dort scheint es sicher zu suboptimal, ihre Zeit damit zu verplempern nicht mit Union und FDP zu raufen und sich um Posten und Titel zu streiten.
Das kenne ich persönlich auch aus dem Internet, wo von ziemlich erwachsenen Leuten Probleme klein geredet wurden, damit man Zeit zum Erwerb von Titeln hat.
Wer auch immer als zuständiger Gott für Deutschland verantwortlich ist, der bewahre die Deutschen davor, dass solche vergessenen Parteien da wieder an die Macht kommen können, denn von Regierung und Opposition, wer immer das auch sein wird, ist da nichts zu erwarten!
Für die üblichen Kommentarwütigen