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Dschungel Almen und Burgen

Ein neuer Trend bei den Privatsendern geht ja dahin, Prominente der C bis F-Klasse in solcherlei absurde Örtlichkeiten zusammenzutreiben, da einzupferchen und dabei ihr Benehmen zu filmen und sie ganz nebenbei noch so richtig widerliche Aufgaben machen zu lassen. Das Ganze nennt man dann Reality-TV und soll den Zuschauer die Zeit bis zum nächsten Werbeblock vertreiben.
An und für sich ist es ja im Ansatz keine schlechte Idee, solche „Prominenz“, wie dieses Mal den „Prinz“ Frederic von Sachsen-Anhalt, die Casting Gewächse „Prinzessin“ Xenia von Sachsen, Lorenzo und Artemis, dem reichlich veraltetem Schlagerbarden Christian Anders, der ja schon vor 30 Jahren eigentlich nur nervte, die unvermeidliche Kader Loth, die radebrechende Moderatorpuppe Ricky Harris und ähnliche „Stars“ für ein paar Tage so aus dem Verkehr zu ziehen, aber den Veranstaltern bei RTL und Pro7 mangelt es an Ideen und vor allem an Konsequenz. Nach ein paar Tagen ist das alles vorbei und diese Volk dann wieder frei! Der Unterhaltungswert wäre wesentlich größer, wenn man garantieren würde, dass diese „Prominenz“ dann auch für immer bleibt, wo sie ist und nie wieder freikommt und einen anderswo belästigt. Ich Glaube kaum, dass es der Welt negativ aufgefallen wäre, wenn man sich des Daniel Küblböck beim Dschungel von RTL ganz einfach entledigt hätte. Man hätte es höchstens unter „gutes Werk an der Menschheit“ abgehakt.
Die Aufgaben waren diesen Leuten eigentlich schon ziemlich angemessen. Im Dschungel durften sie nahrhafte und Eiweisreiche Insekten verzehren, die auch voller Vitamine waren und damit sogar gesund. Auf der Alm dann das eine oder andere Bad in frischer Kuhscheiße. Wer hätte denn da nicht gerne Kader Loth drin gesehen? Aber auch da durfte sie ja wieder raus. Daniel Küblböck sah auch ganz Allerliebst aus, als er im Dschungel die Insekten runterwürgte und das hätte man ihm doch auch jeden Tag gegönnt. So hätte er zumindest keine Gurkenlaster erlegen müssen.
Ich hätte als Produzent einer solchen Show auch ganz andere Lokalitäten gewählt, die dann diese „Stars“ auch für immer beherbergen werden.
Mir hätte da die französische Teufelsinsel vorgeschwebt, wo schon Dustin Hoffman als Papillon ziemlich gesund von Insekten lebte, oder alternativ dann noch Sing Sing oder Alcatraz.
Alles Orte, die ein Ruf und Charakter haben. Natürlich nur, wenn sie auch voll belegt sind. Es würde auch unheimlich Quote bringen, wenn dann live übertragen wird, wie dann Daniel Küblböck und Lorenzo wie Friedenspfeifen von Zelle zu Zelle gereicht werden, um dort eine gewissen Mangel an Frauen auszugleichen. Das wäre zwar nicht unbedingt politisch korrekt, aber es wäre ein fast sendefähiger Event, dass vielleicht sogar unterhalten würde. Ließe man die „Prominenz“ nach Abschluss der Sendung ganz einfach da, wäre ja auch für deren Altersversorgung recht gut vorgebaut, denn sie würden keine brauchen. Aber vielleicht überdenken RTL und Pro7 ihre derzeitigen Konzepte ja noch einmal. Es würden alle bei gewinnen!
Das Interessante an der Burg ist ja nur, dass da zwischen "Pöbel" und "Adel" unterschieden wird, obwohl eigentlich immer nur der letzte Pöbel im Bild ist.