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EU Dienstleistungsrichtlinien

Politiker ist in der Welt, Europa also auch in Deutschland der einzige Beruf, für den es eine spezielle Ausbildung gibt. Irgendwie haben alle Politiker den Zwang, das auch in einer Tour beweisen zu müssen und machen entsprechende Gesetze, die mit der Realität oder gar der Logik nicht viel gemein haben.
So gibt es in den Zeiten verschärfter Arbeitslosigkeit in der EU doch tatsächlich die so genannten EU Dienstleistungsrichtlinien, wonach jeder, der in der EU eine Dienstleistung anbietet, nur nach den Tarifen bezahlt werden muss, die in seinem Heimatland gelten. Das mag zwar für die Kunden recht löblich sein, aber für die deutschen mittelständischen Dienstleistungsbetriebe kann es den Todesstoß bedeuten, wenn deren Kunden sich dann an die sehr viel billigeren polnischen oder tschechischen Dienstleistungsbetriebe wenden, weil sie ja auch kein Geld mehr zu verschenken haben.
Es macht dann offensichtlich auch wenig Sinn, dass der eine deutsche Kanzler Geschichte studiert hat und sein glückloser Nachfolger Jura, wenn beide an die einfachsten realen Zusammenhänge nicht begreifen können.
Man möchte die Arbeitslosigkeit im Inland mit billigen Arbeitskräften aus dem europäischen Ausland bekämpfen, die weit unter jedem deutschen Tarif arbeiten können, weil weder in Polen noch in Tschechien der Euro das einzig gültige Zahlungsmittel für alles ist und sich so ganz prima und mit Gewinn in die noch lange gültigen Landeswährungen umrechnen und damit alle Auslagen bezahlen lassen.
Das können die deutschen Handwerker nicht, denn sie bezahlen alles mit Euro, da ihnen die Landeswährung auf Idee und Anordnung eines allwissenden Einheitskanzlers ja genommen wurde. So sind diese EU Dienstleistungsrichtlinien ein von Politikern befohlener Wettbewerbsnachteil für die deutschen Dienstleistungsbetriebe.
Der Politiker, der auf diese Art die Arbeitslosigkeit bekämpfen will, der löscht allerdings auch einen Hochhausbrand mit Kerosin!
Den fleißigen Polen und Tschechen kann man ja nicht verdenken, wenn sie den wirtschaftlichen Unsinn dieser EU Dienstleistungsrichtlinien zur Arbeit und für ihren Lebensunterhalt nutzen, denn von ihnen stammt das ja nicht. Jede logisch rechnende Hausfrau hätte es besser gewusst und davon abgeraten.
Es mag ja im Sinn der EU sein, aber es wird dem so oft und gerne beschworenem deutschen mittelständischen Firmen alles andere als helfen, wenn man ihre billige sehr billige Konkurrenz aus Polen und Tschechien auch noch über die Richtlinien der EU auf den Pelz drückt.
Auf die Art schafft man Arbeitslosigkeit in Deutschland und bekämpft sie nicht. Es ist ja nicht so, dass Firmen, Arbeiter und Handwerker aus Polen und Tschechien ihre Dienste nicht in Deutschland anbieten sollen, aber wenn sie das tun, dann doch bitte zu deutschen Konditionen, wie sie deutsche Firmen ja auch haben.
Dazu muss auch keine Frau Merkel nackt auf dem Tisch von Kanzler Schröder tanzen und das Ganze dann auch noch Job Gipfel nennen und Geld kostet das auch keines, sondern es bedarf nur etwas Einsicht in die Tatsache, dass die EU Dienstleistungsrichtlinien pures Gift für das deutsche Handwerk ist, das auf die Art irgendwann seine Arbeiter entlassen müsste, nur weil die Polen und Tschechen billiger sein können und dürfen und ob das dann im Sinne der Politiker ist, möchte ich etwas bezweifeln.
Wer nun meint, die Probleme Deutschlands seien damit zu lösen, in dem man die Nazis wählt, ist noch weiter von der Realität weg, als die verantwortlichen Politiker!