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Eine Nacht in Mittelerde

Vorgestern war ja nun der ganz große Tag der Herr der Ringe. Teil 3 dieser Fantasysaga hat Gestern ab 0:00 Uhr die offizielle Europa und damit auch Deutschlandpremiere. Um ihr Kinos vollzubekommen und mit Catering etwas zu verdienen, verfielen die Kinobesitzer auf die recht schlaue Idee, sämtliche Teil von Herr der Ringe zu zeigen und den dritten Teil eben erst nach Null Uhr. Da ich die teile Eins und Zwei schon von der DVD kannte, aber mein Freund und Fahrer nur den Ersten, gingen wir zum Zweiten ins Kino und es wurde eine Nacht der opulenten Bilder und Fantasykino vom Feinsten! Teil Zwei, „Die zwei Türme“ brachte außer schönen Bildern, von einen paar Feinheiten mal abgesehen, die auf dem Fernsehbildschirm untergehen, für mich nichts Neues.
Der dritte Teil, „Die Rückkehr des Königs“, hingegen schon. Allein der Beginn war ein sehr Überraschender mit einer Rückblende weit vor dem ersten Teil und es geht packend weiter bis zu einem grandiosen Finale, das diesen Namen auch wirklich verdient hat. Einige Längen in der Mitte werden durch lustige Gimmicks und dem Running Gag mit Gimli dem Zwerg und Legolas, dem Elben wieder wettgemacht.
Der Gollum und die Orks sind weitaus böser als nur böse und werden fast minütlich mit anderen, sehr finsteren Gestalten ergänzt. Es tauchen für beide Seiten auch immer neue Armeen auf, auf das man geneigt ist, den Überblick zu verlieren und ein sehr guter Einfall der Regie ist es auch, sämtliche Nebenrollen der ersten beiden Teile im dritten Teil mit tragenden Rollen und jeder Menge Text zu versehen. So bleibt der Film spannend, auch wenn Frodo Beutlin gerade mal nicht im Bild ist. Wer nun am Ende König wird, ist dann fast genauso überraschend, wie die kleine Geschichte, die zeigt, wie aus Smeagol dann der schizophrene Gollum mit der böse gespaltenen Persönlichkeit wurde, an der ein Doktor Feud einen Heidenspaß gehabt hätte. Der cineastische Aufwand an Kulisse und Statisten ist enorm und eine wahrhafte Augenweide.
Herr der Ringe, „Die Rückkehr des Königs“ ist großes Kino, das man gesehen haben sollte. Diese Trilogie kann man ruhigen Gewissens als gelungen bezeichnen. Gerade, wenn man den Unfall von „Matrix“ noch im Kopf hat. ein gelungenes Ende für das Kinojahr 2003 und ich weiß nicht, ob man das 2004 noch toppen kann. Selbstredend steht nun auch die entsprechende DVD auf meiner Wunschliste, auch wenn mich neue, wie blödsinnige „Reformen“ noch mehr verarmen lassen. vielleicht findet sich ja ein edler Spender. Dieser Kinogang war endlich wieder ein Lohnenswerter!