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Erkenntnisse und Niemandsland

Nun, liebe lesende Gemeinde . dieses ist meine erste Kolumne. Ich bitte also darum, Fehler in Schreibstil und Andere mir nachzusehen.

Erste Erkenntnis: Japanische Autos sind besser als ihr Ruf. Sie sind kleine, Kilometerfressende Wägelchen, die Leute ohne zu murren von A nach B transportieren.

B war in diesem Fall ein kleiner Zeltplatz bei Düsseldorf. Dort fand das diesjährige, nun schon legendäre Summercamp statt.

Die Leute waren: der Verfasser dieser Zeilen und seine Gigafriends Magma, Reneto(Inhaber und Wagenlenker) und Lemmy17. das sind vom Start Berlin ca. 500 Km.
Zweite Erkenntniss: japanische Autos sind für Japaner gedacht und dementsprechend eng für Europäer.
Das allerdings weiss ein Jeder.
Nungut, man will sich ja nicht beklagen. Solange es keine preisgünstigeren Alternativen gibt.
Wir kamen also dort an. Der Verfasser und seine drei Begleiter kamen dort an und erwarteten mit Spannung die Gesichter derer, mit denen Sie tagtäglich im Chat kommunizieren.
Da der Verfasser nicht zum ersten Mal ein Camp oder CT besuchte, war er besonders gespannt. Wie würden die Menschen nun aussehen, die Er von früheren Treffen oder von Fotos kannte?
Bei der Ankunft begann sofort das, aus dem Chat bestens bekannte, grosse Hallo und Begrüssungskenuddel.
Da kam schon die nächste Erkenntniss. Während die Herren der Schöpfung einfach nur älter waren und dieses mit etwas Flaum im Gesicht zu dokumentieren versuchten, waren die Damen auf einmal keine kleinen Mädchen mehr und wussten mit durchaus weiblichen Rundungen aufzuwarten. Nur ist das nicht das Thema.
Das Thema selbst ist: Was sind das für Leute mit den man so täglich im Chat und in den Foren verkehrt?
Das ist ein Stichwort für eine nächste Erkenntniss. Der Verfasser wusste aus dem Chat, das ihn dort die VIP/SU-Forennemisis „Dille“erwartete. Er glaubte an einen 26 jährigen, griesgrämginen Studenten. Plötzlich kam aus der Masse der Camper ein junger, blonder ca. „Anfanfangzwanzigjähriger“ , der keineswegs griesgrämig dreinblickte und sich mit einem fröhlichen: „Cheops wie geht’s?“ zum Gespräch anbot. Gesagt, Getan. Man kam sich näher und Dille liess es den Verfasser wissen, das seine gefürchteten „Hiermit-Threads“ nie so ernst gemeint waren, wie es den, bis dato offensichtlichen, Endruck hatte. Es ging weiter, wie gewohnt: Austausch der Handynummer, kurzes Gespräch an dessen Ende das verkünden gegenseitiger /f+ Nickname Angebote hatte. Nun aber weiter, zum restlichten Teil der campenden GIGA-Camper . Nachgegenseitigen Beschnüffeln, austauschen von Handynummer und Interesse ging es ans Feiern. Dieses verstand ein grosser Teil, der zumeist recht jugendlichen Camper erst einmal gründlich miss und stürzten sich mit meterlangen Strohhalmen au die vorhandenen Sangriavorräte. Dadurch entstand kurzzeitig so etwas wie eine „Ballermann6-Athmosphäre. Diese Camper machten dann Ihrerseits die Erkenntnis, das dieses brutale Gesöff dann doch irgendwie mit Alkohol zu tun hatte. Der Veranstalter des Camps und ältere Camper hatten alle Hände voll zu tun und sich um dies Jungcamper zu kümmern und ihnen Alkohol zu entziehen und sie in ihre Zelte zu schaffen.
Der Verfasser dieser Zeilen war gesundheitlich gehandicapt und war damit von vornherein in die Rolle eines Beobachters gedrängt. Nächste Erkenntnis: man kann auch ohne Alkohol gut mitfeiern. Allerdings bedarf es einer gewissen geistigen Reife um das zu erkennen. Da begann der nächste Teil des Feierns. Die Musik. Die oben erwähnten Jungcamper sahen sich genötigt, einen CD-Player mit deutschem „Liedgut“ ans Netz und zu Gehör zu bringen. Dieses taten sie in einer unnachahmlichen Weise und begannen karaokemässig solche Perlen des deutschen Liedguts und der deutschen Sprache, wie: „Komm doch zuhause……“ und „zehn nackte Friseusen“ lautstark zum Besten zu geben. Nunja, nächste Erkenntnis: nicht alles, was deutsch ist sollte man verstehen. Man wird eben älter. Die Eltern des Verfassers haben 1975 bei den „Rolling Stones“ ja ähnlich reagiert. Dann kehrte langsam eine gewisse Ruhe ein und die Konversation nahm ihren Lauf. Es begann das grosse Grillen. An dieser Stelle kam das universelle Multitalent Barkeeper ins Spiel, der von allen Hilfesuchenden zärtlich „Barki“ gerufen wurde. Er machte sich, wie bei fast allen Summercamps, erst einmal nützlich und dann unentbehrlich. Im Übrigen stand der Begriff „gegenseitige Hilfe, Rücksichtnahme und Respekt“ der da so leer in den Chaträumen steht, auf diesem Camp richtig Gestalt an. Es war völlig egal, in welchem Raum man zu chatten pflegte. Im realen Leben ist es völlig egal, ob man ein ehemaliger HB-Chatter, SFCler, Gamer, Helper oder Netbeater ist. Und das ist auch gut so. sämtlichen Plänkeleien, die man im Chat oder Forum hatte sind vergessen und Nebensächlich. Wie der GIGAchat nun mal im realen Leben ist.
Nächste Erkenntnis: wäre ein solches Camp ein Spiegelbild der Community, bräuchte man sich wahrhaftig keine Sorgen machen. Und wäre diese Community dann noch ein Spiegel der deutschen Jugend (und der Verfasser ist optimistisch genug, das zu glauben), hätte Deutschland mit dieser Jugend eine blühende Zukunft. Wer so friedlich vor sich hin feiert, wird ganz gewiss auch gut arbeiten wollen. Dieses zu ermöglichen liegt aber weder im Einfussbreiches des Verfassers und schon gar nicht bei GIGA.
Zurück zum Summercamp. Nachdem dann auch nun der Letzte mitbekommen konnte, das VIPs auch nur Menschen sind und haarscharf die gleichen Interessen haben, wie normale User, hat sich diese Kluft, auf dem Camp zumindest, dann auch geschlossen. Vorreiter auf VIP-Seite waren diesmal die anwesenden FridaW, SNEY und , wie eigentlich immer schon, Wolfgang1.
Dem Verfasser dieser Zeilen ging es gesundheitlich recht dreckig, aber die Camper/Chatter, eigentlich alle, kümmerten sich rührend um ihn.
Noch mal Dank an Alle.
Das wiederum löste bei ihm den Wunsch aus, beim nächsten Summercamp wieder dabei zu sein. In welcher Verfassung auch immer. Um es mit gebräuchlichen Chat-Begriffen zu sagen: „das Summercamp rockt und Fischbach wird auch rocken.“
Bedenklich stimmt da nur, das beide Veranstalter, die den Community-Gedanken so zum Leben erwecken, Tanja und Norbert, beide nicht mehr bei GIGA arbeiten. Schade eigentlich.
Zum Niemandsland:
Wenn jemand weiss, wozu die 200 Meter Niemandsland auf der A10 zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg gut sein sollen, möge er mir bitte mailen. Adresse steht in meinem GB.