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Erlebnisse mit Arcor und der Telekom

Vor drei Tagen, am Dienstag, verabschiedete sich still und heimlich bei mir das Internet und das Telefon, was ja bei mir halbseitig Gelähmten das Tor zur Welt bedeutet. Nun gab es in der Nacht in der Tiefgarage eine Wasserrohrbruch. Nichts Übles, dachte ich, es gibt ja auch bei Arcor einen Störungsdienst. Und Richtig, ein freundlicher Mensch bei Arcor, Herr Tilorz, nahm sich dann auch meines Problems auch an. Er sagte mir, was ich eigentlich schon wusste. Für die „Letzte Meile“, d. h. für die Leitung vom Verteiler vor dem Haus bis zum Kunden hat immer noch der „Rosa Riese“ seine gierige Pranke drauf. Also das Monopol besteht de Facto immer noch. Als ich bei Arcor dann vorsichtig nach den Kosten der Reparatur, denn ich musste ja auch gehandicapt, wie ich nun mal bin, alle meine Endgeräte, Telefon und Faxgeräte, zum Zweck der Messung aus ihren Dosen reißen. Nur, um zu erfahren, das die Macke dann doch der Telekom anzulasten ist und der freundliche Mensch, der bei Arcor an der Service Hotline saß, wischte meine monetären Bedenken, die ich bei lausigen 600 € Einkünfte im Monat nun mal habe, mit dem schönen Wort Kulanz hinweg und versicherte mir Kostenfreiheit und einen Techniker. Erst einen von der Telekom, der sich der Ursache des Schadens annehmen würde und dann einen von Arcor, der dann die Feinheiten macht. Am Mittwoch Mittag, kam dann ein Telekomtechniker, der mit der hypeperaktiven Webefigur von Robert T. Online aber auch so absolut nichts gemein hatte. Der gute Mann setzte schon Mittwochmittag sein „IchhabeigentlichFeierabend“ Gesicht auf und machte sich griesgrämig an sein Werk. Vorsichtig darauf angesprochen, ob er denn die Endgeräte gegen ein Entgelt (!) auch gleich mal mit anschließen könnte, verwies er, ganz in sturer Post und Telekomgewohnheit auf das „feindliche“ Areal nach der Telefonsteckdose, das ausschließlich von Arcor betreut werden dürfe. Ich rief also noch mal bei Arcor an und geriet diesmal an einen Mitarbeiter, der di Beziehung von Netzanbieter und zahlendem Kunden noch nicht wirklich verinnerlicht hat und der erzählte was von Technikern und von Schwindelerregenden Kosten, die auf mich arme Sau zukommen würden. Krankheit und Nichtarbeitenkönnen sind manchmal eine absolut beschissene Angelegenheit. Ich verstehe jetzt Gesunde, die Arbeit hätten und das auch könnten, noch viel weniger! Da meine beiden Hände Sven und Robin, einmal durch Studium im Norden und einmal durch Urlaub beim Bund massiv verhindert waren, setzte sich meine Mutter mit ihren bald 65 Jahren hin, guckte wie ein Schwein ins Uhrwerk und begann dennoch fleißig zu etwas zu stecken. Wichtig war mir fürs Erste nur der PC mit dem neuen DSL, aber da wollte sich nichts regen. Da kam der erlösende Anruf eines wahren Engels von Arcor, Herr Wiegand, der um meine Misere wusste, der innerhalb von 10 Minuten da war und anfing alles zu stecken. Der PC mit Internet lief nach 5 Minuten lief das neue DSL und belebte mein Netzwerk. Im Verlauf weiterer Fummelei, fiel Herrn Wiegand auf, das nur das starke DSL seinen Weg durch die, von der Telekom ja angeblich reparierte, Leitung fand, nicht aber Telefon und Fax. Das Feierabendgesicht seines Telekomkollegen vom Tag davor, war also nicht nur ein optischer Eindruck. Der hatte wirklich nur notdürftig geflickt, um dann woanders irgendwas Profitableres machen zu können. Auf jeden Fall weiß ich Zweierlei. Ich bin Internetsüchtig und ein Leben ohne diese Kommunikationsmöglichkeit ist für mich Unvorstellbar geworden und mein Wechsel zu Arcor hat sich gelohnt und mit Herrn Wiegand ist Arcor doch tatsächlich so was wie eine Oase in der deutschen Servicewüste! Herr Wiegand übernimmt dann auch noch den Part der Telekom und wird deren Techniker Morgen jagen, das dann Telefone und Fax noch in Gang kommen! Mehr solcher Wiegands in der deutschen Wirtschaft und der ginge es Besser, Kanzler.