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Es kann nur Einen geben



Das ist das Motto des wohl schönsten Fantasyfilms des letzten Jahrhunderts, des „Highlander“ von 1986. Es gab aber vier Filme davon, weil die Macher nicht den Hals voll bekommen konnten. Ich hab jetzt die gigitalisierte Fassung in meiner Videothek für 15 Euro billig erworben und fühle mich erstmal 20 Jahre jünger. Fast 20 Jahre, bevor ein Frodo mit einem magischen Ring losgewandert ist, lief ein Christoper Lambert als unsterblicher Connor McLeod durch die Zeiten und in New York herum. Ich habe diesen Film 1987 als eines meiner ersten Videos geschenkt bekommen und bin noch heute beeindruckt über den genialen Schnitt und dem genauso genialen Zusammenspiel mit der Musik von Queen. Connor McLeod wurde von seinem eigenen Clan 1536 verstoßen, weil sie seiner Unsterblichkeit nichts abgewinnen konnten und nur den Teufel im Spiel sahen. Erst der spanische Edelmann Ramirez, von Sean Connery eindrucksvoll gespielt, klärt ihn darüber auf, dass er mit seinem Problem nicht ganz alleine ist. Er gehört zu einer Gruppe Auserwählter, die nur dann sterben, wenn man ihnen den Kopf vom Körper schlägt. Der Erste, der auf Connors Kopf scharf ist, ist ein gewisser Kurgan, ergreifend böse gespielt von Clancy Brown. Auch er ein Unsterblicher, der seinen Wunsch nach McLeods Kopf durch die Jahrhunderte in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts trägt und dann ein wenig in New York randaliert. Gut und Böse sehr übersichtlich verteilt, wie in allen Fantasyfilmen. Der böse Kurgan kam selbstverständlich aus „den wilden Steppen Russlands“, wie ja alles Böse in den Filmen Mitte der Achtziger irgendwie aus der russischen Ecke kam. Alles zusammen läuft auf die Zusammenkunft der Beiden hinaus, wo dann der Sieger die Kräfte des Unterlegenen bekommt und auch noch einige andere winzige Vorteile. Dieser Teil des Showdown von Gut und Böse ist im ersten und besten Teil ganz besonders spannend und unterhaltend gelöst. Da es ja unselige Fortsetzungen gab, verrate ich nicht zuviel, wenn ich sage, das selbstverständlich der Highlander den Sieg davon trägt, aber der Weg dahin ist auch nach über 20 Jahren noch sehenswert.
"Es kann nur einen geben!" - Kann man diesen Untertitel eigentlich falsch verstehen? In Hollywood anscheinend schon, denn obwohl der "Highlander"-Kinofilm ein endgültiges Ende hatte, alle Unsterblichen außer Connor McLeod tot, alle anderen glücklich, folgte fünf Jahre später "Highlander 2", 1991. Muss man über diesen Kinoflop viele Worte verlieren? Ich denke nicht. Die Zukunftsstory, die die Unsterblichen zu Außerirdischen machte und als Gegner ein böses Ozonloch präsentierte, war unendlich dusslig, aber die weitere "Highlander"-Vermarktung konnte sie nicht stoppen. Denn 1993 gab es wieder einen Highlander, allerdings diesmal im Fernsehen. Duncan McLeod hieß der neue Unsterbliche aus Schottland, dort scheint es davon nur so zu wimmeln und Schauspieler Adrian Paul errang tatsächlich die Zuschauergunst und in den 6 Staffeln schlug er auch so manchen Kopf ab. Aber auch im Kino ging’s weiter. 1994 kam "Highlander 3: Die Legende" auf die Leinwand. Viel Beachtung fand er allerdings nicht, weder im positiven noch im negativen Sinne.
Aber so lassen sich dann Legenden zerstören. Schade eigentlich, der Eine war so gut gewesen! Diesen Ersten und Einen gibt es nun endlich auch in Dolby 5.1.



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