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Essen mit Cleopatra

Sabine, die ehemalige Frau meines ehemaligen besten Freundes hat alles, was eine Frau in ihrem Alter haben sollte.
Sie sieht lockere 15 Jahre jünger aus und geht mit ihren 40 glatt als Ende 20 durch. Sie ist also genauso schön, wie die Nilkönigin und wird mich statt ihres ehemaligen Mannes im September wieder nach Ägypten begleiten.
Dieses Mal Unterägypten zu den Pyramiden. Meine Mutter, die mir auch diese Reise großherzig finanzieren will, hat Bine und mich ganz luxuriös oben ins Restaurant des Berliner Fernsehturms zum Essen eingeladen, um dort einige Einzelheiten mit Sabine zu klären und ob sie einen alten, dicken und lahmen Sack wie ich nun einmal einer bin, überhaupt begleiten würde.
Nun ist Bine nicht nur eine schöne und kluge Frau und Mutter, sondern seit Jahren auch ein Megakumpel.
Hätte ich vor 20 Jahren so eine Frau kennen gelernt und sogar ein Kind mit ihr gehabt, ich hätte sie auf Händen getragen und sie nicht andauernd betrogen, wie mein Triebgesteuerter Exkumpel es gemacht hat.
Der Kerl ist dumm und weiß gar nicht, was er da eigentlich gehabt und weggeworfen hat.
Nach gutem Essen und gutem Gespräch habe ich sie jetzt als Cleopatra für sieben Tage Ägypten und sie mich damit auf dem Hals. Aber da wir uns ja nun auch schon 20 Jahre kennen und ich bin im Bedarfsfall auch ein ziemlich umgänglicher Mensch und da kann das eigentlich nur gut gehen.
Es wird wieder Schiffstour werden, nur dieses Mal den Nil Flussabwärts Richtung Kairo und Gizeh, wo ich als mumifizierter Pharao ja meine steinerne Sommerresidenz habe, deren Bau vor 4500 Jahren mich glatt 40 000 Sklaven und einiges Kleingeld gekostet hat. Nach so langer Zeit möchte ich nur mal sehen, ob und wie gut das instand gehalten wurde. Ich werde auf dieser Reise also dieses Mal eine hübsche Begleiterin haben, die mich sicher mehr schmücken wird, als ein Anzug von Armani und ganz sicher mehr, als ein unzuverlässiger Mann, der Anfang 40 und in der Midlifecrisis ist.
So kann ich mich also schon im Februar auf den September freuen, der wo mir meine äußerst großzügige Mutter nicht nur einen Urlaub mit einer wahren Nilkönigin beschert, sondern damit auch eine ganze Woche ohne die geistig halbtoten Rechten im Internet.
In der Zeit, in der die ihre rechten Parolen kotzen, bin ich auf Abenteuerurlaub im Warmen mit einer schönen Frau.
Auch Sabines hübsche und kluge 18jährige Tochter wird sich über die eine Woche sturmfreie Bude ziemlich freuen. Auf die Art kann sie den de Facto Verlust ihres Vaters dann auch noch besser verkraften und ich habe in jedem Fall eine schöne Zeit.
So habe ich wieder Grund zur Freude auf ein Abenteuer im Warmen und ich bin nur gespannt, welche Sorte bewaffneter Hausfrauen dieses Mal unser Flugzeug wohin entführen will und wie wir das dann vereiteln werden.
Ich werde mein einarmiges Luftkarate über das Internet einfach noch einmal auffrischen müssen. Von Bine weiß ich ja, dass sie eine wehrhafte Frau und Mutter ist, die schon einiges an Terror bekämpft und überstanden hat. Eigentlich nur dumm, das wir jetzt erst Februar haben und ich mich noch sieben Monate gedulden muss.
Auch mein flachgebügelter Rechner, der sich Notebook nennt, muss erst noch fit gemacht werden, damit ich die Eindrücke wieder gleich und vor Ort auf dem Schiff und im Hotel verarbeiten kann.
Dann muss ich mich auch zusammen reißen und eine DVD im Monat weniger horten, auf das ich in Ägypten auch genügend Taschengeld zum Feilschen im Basar besitze.
Aber das ist noch meine kleinste sorge, was mich nervt, ist das Warten auf den Urlaub, denn ich würde am Liebsten jetzt schon wieder los.