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Eurostudie

Man ist verblüfft, absolut baff und man kann es gar nicht fassen. Die ARD hat eine Studie in Auftrag gegeben, deren absolut sensationelles Ergebnis ist, das das Leben nach Einführung des Euros in Deutschland eigentlich nurnoch schweineteuer und fast unbezahlbar geworden ist. Der famose Plan des Herrn Kohl ging irgendwie nicht auf und die Zahl arbeitsloser Euromillionäre hält sich in recht messbaren Grenzen.
Der Groß und Einzelhandel hat die Chance des Euro genutzt, die Preise 1:1 umgerechnet und weil es so schön ist und kaum auffällt, noch eine kräftige Erhöhung, quasi als Inflationsausgleich draufgeschlagen.
Der bisher einzige Vorteil des Euro, das Wegfallen der Umtauscherei in Europa, fiel ganz einfach dadurch weg, das die Deutschen nicht dazu zu bewegen waren, zwölf Monate im Jahr durchs europäische Ausland zu reisen, weil auch diese Reisen einfach zu teuer sind und 12 Monate eine heftige Zeit.
Selbst das alternative Essen gehen beim Italiener um die Ecke, den man früher gern mal nebenbei angesteuert hat, ist jetzt purer Luxus geworden, weil die Gastronomie laut Studie die Preise damals sogar noch erhöht hat und mittlerweile bei jedem achten Produkt sogar noch mal nachlegte.
Genau diese Gastronomie ist es, die nun lauthals über zuwenig Kundschaft klagt. Auch kleinere Bäcker gingen und gehen reihenweise ein, weil sie die Brötchenpreise einfach 1:1 nahmen. Laut Studie haben auch die Behörden, dem Euro sei Dank, ihre Gebühren um zwei Drittel angehoben. Allerdings ist bei denen weder Befürchtung, noch Hoffnung, dass diese daran Pleite gehen! Wer seine Wohnung jetzt satt hat und farblich neu Gestalten will, hat laut Studie nun 44 Prozent mehr zu berappen.
Da kann man Saddam in seinem Erdloch schon verstehen, obwohl der weit weg von Eurowahnsinn herumgewütet hat.
Die Zahlen, die bei der Studie nun auch offiziell das Licht der Welt erblickten, sollten für jeden Politiker eigentlich erschreckend sein. Preiserhöhungen von fast 64 Prozent sollten die Alarmglocken nichtnur leise klingeln lassen. selbst bei denen, die eine Umrechnung versuchten, fiel die Aufrundung der Preise meist sehr viel großzügiger aus, als deren Abrundung. Das den Politikern das nicht auffällt, ist bei deren satten Diäten eigentlich klar, aber wozu bedarf es da überhaupt einer Studie?
Eine Volksbefragung hätte völlig gereicht. Ich z.B. kenne Niemanden, der den Euro positiv erlebt hat. und wie beneidenswert ist da doch das britische Inselvölkchen, was wenigstens gefragt wurde und ein klares Nein zum Euro gesagt hat. Seitdem wehren sich die Briten so tapfer gegen den Euro, wie das gallische Dorf von Asterix einst gegen die Römer. Manchmal wünscht man sich, Brite zu sein. Schade um das Geld, was diese Studie gekostet hat, denn jede normal rechnende Hausfrau hätte das der ARD und der Regierung erzählen können!