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FAR FAR AWAY

So nennt sich das Königreich, in dem Prinzessin Fiona, die Gattin des, im Sumpf lebenden Ogers Shrek geboren wurde und wo der arme Shrek in seinem zweiten Abenteuer recht unwillig hintigern musste, um seinen Schwiegereltern die Aufwartung zu machen und den Segen zu holen. Es war Kinotag und ich mit Torstens kleiner Familie in unserem Stammkino. Zur Auswahl standen das halbe Märchen des leicht mutierten Spiderman zweiter Teil, oder das ganze Märchen vom Grünen Oger Shrek und seiner chaotischen Familie. Wir entschieden uns mit Recht für das ganze Märchen und wurden auch belohnt. Dreamworks, die Beinharte Konkurrenz von Disney hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und mit Shrek 2 wieder ein wunderschönes animiertes Märchen auf die Leinwand gezaubert. Sie bedienten sich ziemlich ungeniert, aber köstlich, bei den Gebrüdern Grimm und selbstverständlich auch beim Konkurrenten und Erzfeind Disney. Allein der Soundtrack dieses Films weiß zu begeistern. So ziemlich jeder Ohrwurm der letzten 20 Jahre wurde von singenden und tanzenden Märchengestalten verbraten und es kommt auch schon mal vor, dass ein Fanarenspieler richtig jazzt. Auch ein kräftiger Seitenhieb in Richtung Disney, die ja da immer ihre öligen Songs einbauen. Nur ist die gute Fee eine ziemlich böse du auch sonst ist nichts so wie es scheint. Es hagelt Überraschungen, oder wenigstens überraschende Wendungen, dass man sich andauernd fragt, wie das Ende nur Happy werden soll, aber mit der Hilfe von allerlei Zaubergesöff, eines Mietkillers, der verdammt an den gestiefelten Kater der Gebrüder Grimm erinnert, aber doch irgendwo nur ein Kater ist und genauso lieb gucken kann wie einer und einiger Helden aus dem ersten Teil von Shrek, wird es eine sehenswerte Geschichte, die teilweise an eine Revue der Märchen erinnert. FAR FAR AWAY steht auch in großen Lettern über der Hauptstadt, wie das Hollywood-Logo über Los Angeles und auch sonst erinnert mächtig viel an die Traumfabrik im Westen der USA. Sicher auch das kein ungewollter Seitenhieb, genauso wenig, wie die Ankunft der versammelten Märchenhelden vor dem Schloss von Shreks Schwiegereltern der Vorfahrt der Stars bei der Oscarverleihung täuschend ähnlich nachempfunden ist. Rotzfrech durch den ganzen Film ist auch wieder der Esel dabei, der seine große Klappe natürlich nie halten kann, aber auf dem am Ende, sinnigerweise im Abspann auch noch eine große Überraschung wartet. Es lohnt also wirklich, sich ins Kino zu bemühen und den ganzen Film zu sehen, denn die Versionen, die es im Internet gibt, hören sicher mit beginn des Abspanns auf und das ist definitiv zu früh! Eigentlich kein schlechter Trick, der auch bald andere Filme aufs Kino begrenzen wird, aber darauf kommen muss man erstmal. Dreamworks ist darauf gekommen und es war ein Kinotag, der sich gelohnt hat.