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Fantastic Four

Comic-Verfilmungen scheinen der aktuelle Bringer in Hollywood zu sein. Nach Super, Spider und Batman und auch den beiden Teilen von X-Men läuft nun mit „Fantastic Four“. Sciencefiction-Action, USA 2005, Regie: Tim Story, Buch: Simon Kinberg, Mark Frost, Michael France, Philip Morton, Sam Hamm, Kamera: Oliver Wood. eine weitere Verfilmung eines Marvel-Comics in den Kinos. Nur im Gegensatz zu den anderen Verfilmungen hat man bei „Fantastic Four“ großzügig auf gute oder auch nur bekannte Schauspieler verzichtet, die diese ohnehin schon dünne Story hätten retten können. Diese Großzügigkeit hat sich am Film dann auch bitter gerächt. Der dünne Plot lässt sich bei Prisma-Online kurz und bündig so nachlesen:

„Durch eine Überdosis kosmischer Strahlung mutieren vier Astronauten zu Menschen mit Superkräften. Während der Erste seine Körperteile gleich hunderte Meter weit strecken, der Zweite unsichtbar werden kann und der Dritte als menschliche Fackel fungiert, verwandelt sich der Vierte in einen steinernen Muskelprotz. Gemeinsam gehen die Vier nun gegen das Böse vor - hier zunächst in Form eines völlig durchgeknallten Wissenschaftlers mit Weltherrschaftambitionen.“

Man könnte meinen, dieser Film ist fürs Privatfernsehen gemacht, um die Lücken zwischen den Werbeblöcken zu füllen, aber auch dafür wäre er mir zu langweilig. Da, wo ein Tobey Maguire noch einem Spiderman Leben einhauchte und ein Christian Bale Batman Respekt verschaffte, sagen jetzt amerikanische Serienschauspieler in einem Gewitter von Effekten brav ihre Texte auf. Diese „Fantastischen Vier“ kommen als deutsche Rapper ja noch halbwegs interessant rüber, aber als mutierte amerikanische Superhelden auf einer Kinoleinwand sind sie eher eine fader Angelegenheit.
Die Tatsache, dass gleich sechs Leute für Regie und Buch verantwortlich zeichnen, bestätigt nur die alte Volksweisheit, dass viele Köche nur das Essen verderben, denn im Gegensatz zu fast sämtlichen anderen Comic-Verfilmungen ist „Fantastic Four“ ganz schlicht Scheiße.
Ich bin ganz froh, dass ich mich dafür nicht ins Kino geschleppt habe, denn ich wäre schwer sauer auf mich gewesen und um das Geld wäre es auch schade. Als Comicheft war das für Achtjährige ganz sicher unterhaltend gewesen, aber als Film ganz einfach absolut unnötig und kommt in der Wertung nur auf 1/10 und die 1 auch nur für die paar halbwegs lustigen Effekte.
Einsprüche dagegen auf:
http://www.blog.de/main/index.php/filmtexte