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Fazit eines Besuchs

Da ist er nun gekommen, dieser kleine Mann aus Texas, der sich für einen großen Feldherren und begnadeten Politiker hält.
Eigentlich ist er gar nicht gekommen, sonder fuhr, von einer nervösen CIA ängstlich behütet, an allen Deutschen vorbei, um sich dann von handverlesenen Gästen feiern und bejubeln zu lassen.
Er hätte genauso gut mit der U-Bahn aus Washington kommen können und ängstlich unter allem drunter durchfahren können. Der selbsternannte Held der westlichen Welt hat einmal mehr bewiesen, dass er eigentlich nur eine ziemlich lächerliche Schießbudenfigur ist, die sich vor den eigentlichen Problemen und der Realität herum drückt. So etwas gelingt ihm sogar ganz gut, ohne einen Michael Moore, der mit dem Finger darauf zeigt.
So ängstlich vor dem Volk versteckt haben sich nicht einmal die Parteichefs der kommunistischen oder sozialistischen Parteien des verblichenen Ostblocks und auch noch kein anderer amerikanischer Präsident vor ihm.
Selbst ein Ronald Reagan nahm in den Achtzigern noch ein Bad in der Menge, als er Westberlin besuchte. Von so integeren Präsidenten, wie John F Kennedy, Jimmy Carter und dem offenherzigen Bill Clinton wäre es schlicht unvorstellbar, dass sie wie ängstliche Ratten durch ein Land und an einem Volk vorbeihuschen, dass sie gerade besuchen, als wären sie mit gefälschten Visa unterwegs. Es ging sogar in Ostberlin sehr viel lockerer zu, wenn da der sowjetische Staats und Parteichef „Gorbi“ Gorbatschow unterwegs war. Bush hingegen wurde versteckt und unter Quarantäne gehalten, als sei er eine ansteckende Seuche.
Nun ist genau das ja ohnehin der Eindruck, den viele Menschen von ihm haben und das wird sich auf die Art auch nicht ändern.
Das Männlein hat also Angst vor den Folgen seiner eigenen Politik, wenn man das grundlose Bombardieren fremder Länder überhaupt so nennen kann. Lange nach Richard Nixon ist George W Bush wohl der wieder erste amerikanische Präsident, der soviel gelogen hat, nur um an seinem Stuhl kleben zu bleiben, dass er selbst nicht einmal mehr wusste, was wahr und was gelogen war. Was hat Bush dem Irak nicht alles angedichtet, nur um dann da einmarschieren zu können? Erst waren es massenhaft chemische Waffen, die sich dann zu imaginären Massenvernichtungswaffen steigern ließen.
Die einzige Chemie, die gefunden wurde, war die aus dem Badezimmer von Saddam Hussein und die Massenvernichtungswaffen haben sich dann plötzlich in Luft aufgelöst. Kein Wunder, das dieser Mann auch Angst vor Insekten hat, denn es könnten ja schwerbewaffnete Talibanfliegen darunter sein, die ihm ans Leder wollen.
Einen solch neurotischen Paranoiker lädt man sich doch gerne mal zum essen ein, denn man weiß ja, das er nur von seinem „Kampf gegen den Terrorismus“ faseln wird, ohne das er dem Drahtzieher des Terrorismus, Osama Bin Laden, an die Haut zu wollen, weil er ja Geld von dessen steinreicher saudiarabischen Familie bekommt.
Nach seinem, eher angedeutetem Besuch in Deutschland, ist er ja auch weiter nach Bratislava, um sich dort mit der Weltmacht Slowakei gegen die „atomare Bedrohung“ durch den Iran zu verbünden und sich mit dem Russen Putin zu treffen, nicht ohne dabei noch einige Ländernamen fallen zu lassen, die nach seiner Meinung auch der amerikanischen Obhut bedürfen.
In jedem anderen Land wäre einem solchen paranoiden Mann der Prozess als Amokläufer, Massenmörder und Wiederholungstäter gemacht worden, aber in den USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wird so einer noch Präsident.
Wenn dann Kanzler Schröder noch von einer erfolgreichen Bilanz dieses Besuches vom Onkel aus den USA zu reden vermag, zeigt das eigentlich nur, wie abgehoben und weltfremd auch schon deutsche Politiker sind.