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Fett

Nun ist es also amtlich. Eine Studie war nötig und brachte es ans Licht. Die jungen Menschen von heute sind zu fett.
Sie essen wie die Mammutjäger der Vorzeit und bewegen sich allesamt aber nur wie Beamte im gehobenen Dienst. Meist essen sie zuviel Fastfood, wie Pizza und oder Hamburger. So teilt die Fastfoodkette McDonalds auch gleich ihre Kundschaft auch gleich in User ein.
Vom Superuser bis zum Poweruser ist da so ziemlich alles bei, je nach der Masse des Vertilgten. Ein Menue bei McDonalds ist mit stattlichen 5000 Kalorien eigentlich eher dazu geeignet, den Menschen mit Energie zu versorgen, wenn er Brontosaurus jagen will oder im Kohlebergwerk arbeiten, aber der junge Mensch von heute hockt damit meist nur vor dem Computer und dafür ist eine solche Energiebombe einfach zuviel. Bewegt werden da meist nur die Finger an einem Joystick, einer elektronischen Maus und über den Tasten eines Keyboards am Computer, daddelt damit bescheuerte Games oder schreibt, wie ich, unsinnige Texte.
Auch ich habe in den Jahren halblahm am Computer beträchtlich zugelegt. Allerdings erinnere ich mich auch an 1983, als mir noch junge Mädchen noch auf den Hintern patschten, den ich mit 23 noch in hautengen Jeans verpacken konnte, weil ich gerade mal 62 Kilo auf die Waage brachte. Ich hatte auch Besseres zu tun, als meine Jugend und meine Arbeitskraft in einen Kasten zu stecken, der mich kostenpflichtig mit der Welt verbindet und in dem ziemlich gestörte Leute ihre mageren Egos mit virtueller „Macht“ Auftrieb verschaffen. Ich hatte damals gar keine Zeit fett zu werden, denn auf mich wartete ja eine echte Welt, die mehr zu bieten hatte, als die verlogene Virtuelle. Ich für meinen Teil sehe da noch einen Zusammenhang mit dem Charakter, denn ich kenne 16jährige charakterliche Mieslinge, die langsam aufquellen, mit 18 dann fett sind und dann mit 26 und 35 so aussehen wie mittlere Müllwagen.
Ausnahmen bilden auch da natürlich die Regel, aber bösartig im Internet zu mir waren fast immer nur die Dicken.
Leute, die sich sieben Pizzen am Stück in die Kinnladen schieben können, aber die so gewonnene Kraft nur zur Jagd auf völlig fremde Menschen nutzen und das Ganze dann auch noch ziemlich mutig ihre Arbeit nennen, oder sogar ihre Freizeit damit verplempern.
Solche emotionalen Krüppel dienen sich einem auch gerne mal als Freund an, nur um dann noch heftiger lügen und heucheln zu können. Eine seltsame Sportart, die sich erst in den letzten Jahren in Deutschland etabliert haben muss, denn in den achtziger und auch Anfang der neunziger Jahre ist mir sowas hier noch nicht aufgefallen. Diese sozialen Autisten sind ein reines Produkt der Neuzeit. Ich bin ganz froh, die wenigen, charakterlich integeren Menschen mit und ohne etwas Fett aus dem Internet gefischt zu haben, auch wenn ich den einen oder anderen Fisch wieder zurückwerfen musste, weil er dann doch anfing zu stinken. Da ist es mir auch absolut egal, ob dick oder dünn.