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Filmkritik Unbreakable

Ich habe mir diese DVD ausgeliehen, um zu sehen, ob dieser Film in meine kleine Sammlung unter Bruce Willis es wert ist sie zu ergänzen. Vorneweg, er ist es nicht.
Dass der ehemalige Actionheld nun ins Charakterfach gewechselt hat, weiß auch ich spätestens seit „The Sixth Sense“. Nur da, wo bei The Sixth Sense noch eine fesselnde Story den Zuschauer an den Film fesselt, kommt bei Unbreakable eigentlich nur Langeweile auf.
Da, wo das nachdenkliche Minenspiel eines Haley Joel Osment noch unterhaltend war, sorgte das festgefrorene Leiden im Gesicht von Samuel L. Jackson eigentlich nur für Ödnis und Fluchtgedanken. Nur bin ich ja auch tapfer und tat mir dieses Machwerk dann auch bis zum bitteren Ende an. Der Plot ist sowieso schnell erzählt, also mach ich das. Jackson spielt den Comichändler Elijah Price, der seit seiner Geburt krank ist und eigentlich immer kranker wird und Willis spielt David Dunn, sein körperliches Gegenstück, den so ziemlich nichts auf dieser Welt kleinbekommt und der diverse große Unglücke überlebt hat, während Price kaum eine Treppe ohne Knochenbruch bewältigt.
Für mich wäre das der Stoff für eine sehr makabre und rabenschwarze Komödie gewesen, aber der Regisseur des Films, M.Night Shyamalans wollte daraus Kunst machen. Nun verstehe ich von Kunst ganz einfach zu wenig, um das beurteilen zu können, aber als ein Film, der eigentlich das Ziel der Unterhaltung haben sollte, hat er dieses Ziel um Längen verfehlt. Er war ganz einfach langweilig. Als ein Freund des Kunstliebhabers Torsten habe ich schon mehr Filme mit dem Stempel Kunst erlebt, als ich eigentlich zu ertragen vermag und ich weiß nicht, ob Torsten dieses Werk ohne Gähnen überstehen würde.
Ich muss Torsten in jeden Actionfilm fast ins Kino tragen, wenn man das mal nur bildlich nimmt und in einen noch so guten Horrorfilm bekomme ich ihn gar nicht rein. Da muss ich immer die DVD abwarten, um mir das ansehen zu können. Zurück zu Bruce Willis, der ja schon einige finstere Filme abgeliefert hat, aber mit Unbreakable mit Abstand den Schlechtesten. Da zieh ich mir noch eher fünfmal hintereinander Armageddon rein, bevor ich auch nur daran denke, mir Unbreakable ein zweites Mal anzutun. Daumen runter für Mr. Willis und dieses Werk!