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Folterverbot in den USA

Man erinnert sich vage, die derzeitige Wadenbeißerin für die äußeren Angelegenheiten der USA, die handverlesene Praktikantin des George W Bush, Außenministerin Condoleezza Rice hatte ja die verblüffte Welt davon in Kenntnis gesetzt, dass ab jetzt die Behörden und sonstige Bediensteten der Vereinigten Staaten das Foltern ausdrücklich verboten worden sei. Das klang so, als ob bis jetzt die Folter eine gängige Praxis in den USA sein würde. Nun hat das weiße Haus die Aussage seiner Außenministerin auch gleich heftig dementiert, wie der SPIEGEL meldet:



Es dauerte nicht lange, bis Scott McClellan, der Sprecher des Weißen Hauses, den Washingtoner Journalisten mitteilte, Rice habe lediglich die bestehende Politiklinie zum Ausdruck gebracht, eine Kursänderung stelle ihre Äußerung keineswegs dar.


Also ist in „Gottes eigenem Land“ die Folter nicht geächtet und verboten, wie in jedem anderen zivilisiertem Land? Nein, sie ist es nicht und George Wanker Bush weigert sich auch hartnäckig, ein Gesetz zu unterschreiben, das die Folter ein für allemal verbietet. Selbst unter Adolf Hitler war die Folter zumindest offiziell verboten und es gab Gesetze dagegen. Nun treten die selbsternannten Wächter von Freiheit, Menschenrechten und Demokratie genau diese Menschenrechte, denn das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ja ein Menschenrecht, in ihrem eigenen Land im dritten Jahrtausend noch immer mit Füßen und ihr Präsident ist mit dieser Meinung vorneweg?
Dann gibt es eigentlich nichts, was Präsident Bush von Osama Bin Laden und Saddam Hussein unterscheidet und somit passt auch ein Arnold Schwarzenegger ganz wunderbar in diese Gesellschaft.
Folter ist nicht etwa wieder, sondern immer noch aktuell, die katholische Kirche ist wieder auf dem Vormarsch und es gibt wieder eine Jugend, die das bejubelt, die Religionen führen auf dem Rücken der Menschen blutige Kriege und auch sonst sind wieder die Reaktionäre am Ruder.
Nur im Gegensatz zum Mittelalter gibt es heute auch in Deutschland immer weniger Arbeit, für die dann auch deutsche Arbeiter bezahlt werden und im Angesicht dessen können die regierenden Raubritter aller Länder zu Recht darauf spekulieren, dass es dem Volk so ziemlich egal ist, ob und wo mal wieder oder immer noch gefoltert wird, denn die Völker haben so ganz einfach andere, sehr viel existenziellere Sorgen. Nur Eines wird bei all dieser amerikanischen Geschichte klarer:
Zumindest in den USA sitzen Heuchler und Lügner ganz erwiesenermaßen in der Regierung, die gerne die den menschlichen Fortschritt verleugnen und die Zeit am liebsten um ein paar hundert Jahre zurückdrehen wollen.
Darin unterscheiden sie sich dann in Nichts von Osama Bin Laden und Saddam Hussein. Nur, dass in Europa und den USA die Frauen noch keine Schleier tragen müssen.
Ansonsten ist die Frau mal wieder in die Küche verbannt und darf die Kinder hüten, die sie möglichst mit 15 schon bekommen hat und möglichst noch fromm sein und zu einem Gott beten und ihm danken, dass es die Feldarbeit als solche nicht mehr gibt.
Genau genommen kann Frau Condoleezza Rice ihrem Massa Bush dafür noch danken, dass sie nicht für ihn auf die Felder muss, um da Baumwolle zu pflücken, wie noch ihre Urgroßmutter. Das mag zwar ein politisch unkorrekter Gedankengang sein, aber einem Land, das noch offiziell foltert, kaufe ich diese verlogene Political Correctness ohnehin nicht mehr ab!

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!