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Freddy vs Jason

Seit 1984 metzelt sich ein gewisser Freddy Kruger durch seine Elmstreet vorzugsweise nachts, wenn seine Opfer, alpträumende Kids für gewöhnlich schliefen.
Jason Voorhees metzelt schon seit 1980 seit einem Freitag dem 13. alles ab, was auch nur in seine Nähe kommt und einen Puls hat. Beide sind unkaputtbar, wie es in der Werbesprache von heute heißen würde.
Sie sind auch schon durch einige Feuer gegangen und sehen entsprechend aus. Freddy gemahnt etwas an eine gewisse Politikerin der CDU, nur das sich hinter Freddy der ziemlich charmante Robert Englund verbirgt und hinter der Maske der Angela Merkel eigentlich nur Angela Merkel.
Der mordende Jason gleicht dafür in seinem Charme dem noch und sicher auch bald wieder aktuellen Präsidentendarsteller der USA. Also die besten Voraussetzungen für cineastischen Horrortrash. Der Film war billig und mein Euro saß locker, also gönnte ich mir mal etwas Müll.
Ich hatte ja 1984 den ersten Film Nightmare on Elmstreet auf Video gesehen, bei dem auch Johnny Depp und war einfach nur neugierig. Überraschenderweise tendierte die Handlung noch immer gegen Null und es floss dafür eimerweise Filmblut. Da die Teenager von 2004 mit Freddy Kruger nichts anzufangen wussten. Weil ihre Eltern ihn 1984 erfolgreich dem Vergessen anheim fielen ließen, braucht Freddy etwas Hilfe und die versprach er sich von Jason, der genau wie Freddy, nach sechs Fortsetzungen dann auch vergessen worden war. Der Trash ist jetzt 20 Jahre alt, aber er hat immer noch seinen ziemlich morbiden Charme. Wer von dem Alptraum-Mörder immer noch nicht genug hat, kann diesen Klischee-Schrott vielleicht genießen, ansonsten hat diese Aufeinandertreffen der beiden legendären Horrorfilmreihen "Nightmare On Elm Street" und "Freitag der 13." Absolut nichts Neues oder gar Einfallsreiches zu bieten.
Nun gibt es aber solche Leute wie mich. Die in der Lage sind, jeden Anspruch herunterzuschrauben, wenn sie dadurch und sei es auch nur für 90 Minuten, den grauen Alltag vergessen können. Denn den Horror eines Films kann man regeln und auch abschalten, ganz im Gegensatz zum Horror den die Realität täglich und ziemlich ungefragt zu bieten hat. Mann muss diesem Horrortrash nur die lustige Seite abgewinnen können und dann ist das Zeug sogar irgendwo unterhaltend.
Zum entspannen taugt diese Art Horror allemal. Zum Film selbst bleibt nur soviel zu sagen, das es am Ende zum letalen Showdown beider Protagonisten kommt, die sich ja bis dahin um die jugendlichen Opfer nur stritten.
Beide bringen sich ziemlich effektreich gegenseitig um, aber da wir das ja schon kennen, bin ich auf das Wiedersehen im Jahr 2014 gespannt!