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Freizeitgesellschaft

Gedanken über Deutschland 2005

Es war wohl Kanzler Kohls einzige politische Vision, außer der Einheit von Ost und West, von Jupiter und Saturn und der Einheit Europas, als er am Ende seiner Aera vom „Freizeitpark Deutschland“ faselte.
Er hatte es mit seiner Politik des Aussitzens von Problemen schon damals auf stolze drei Millionen Arbeitslose gebracht und die Finanzen des deutschen Staates verschleudert, nur damit er als sich „Einheitskanzler“ einen Platz in der Geschichte sichern konnte.
Zwei Kanzler weiter werden die verbalen Entgleisungen des ehemaligen Kanzlers zu einer bitteren Realität. Mittlerweile sitzen mehrere Millionen Deutsche ohne eine sinnvolle und bezahlte Arbeit zuhause und müssen sehen, wie sie Tage, Wochen, Monate und Jahre von aufgezwungener Freizeit bewältigen können.
Nur die Wenigsten davon können sich aber ihre viele Freizeit mit den üppigen 12.800 Euro Altersbezüge des Herrn Kohl versüßen, sondern die Mehrheit liegt ein Zehnfaches darunter oder muss sogar um Hartz IV betteln gehen.
Hatte ein Kanzler Schröder zumindest noch Visionen, die bis zu einer Agenda 2010 gereicht haben, hat die neue Regierung Merkel, ob nun mit oder ohne SPD, gar keine Visionen mehr, sondern nestelt blind mit den Prozentpunkten an Mehrwert und anderen Steuern herum, um damit den Gewinn der deutschen Unternehmen zu vergrößern, damit diese neue Leute einstellen.
Nur wenn dann Firmen, wie die Deutsche Bank Milliarden an Gewinn einfahren und trotzdem erst einmal 8000 Leute entlassen, geht das ganze Geschwätz der Politiker nicht mehr auf und erweist sich als das, was es ist, hohles Gewäsch und leere Versprechungen.
Als das unzufriedene Volk der DDR 1989 seine korrupte Regierung und damit auch die Mauer wegfegte, die Deutschland teilte, war das erst Experiment eines Sozialismus auf deutschem Boden fürs Erste beendet, denn ein Kanzler Kohl empfahl 1990 sich, seine Union und den deutschen Kapitalismus als lohneswerte Alternative, die sämtliche Probleme lösen würde und er wurde auch prompt von fast allen gutgläubigen Deutschen gewählt.
Nun, 15 Jahre später scheint auch der Kapitalismus völlig überfordert zu sein. Haben die Sozialisten ihren Volk den Bedarf an Konsum wegdividiert, aber alle mit Arbeit versorgt. Die Kapitalisten und ihre Parteien bieten Konsum in Masse, aber die Wenigsten haben die Arbeit für das Geld, um den noch zu bezahlen. Der Osten wurde in 15 Jahren nicht zum Westen, nur weil die Mauer fehlte, aber dafür ist der Westen mittlerweile ziemlich verostet und wurde zu einer Servicewüste der Marke DDR. Auch die Politik tritt genauso einfallslos auf der Stelle, wie das greise Politbüro der SED, nur mit anderen Marionetten. Eine politisch unwissende Frau Merkel, die mehrere Wochen benötigte, nur um eine Regierung aufzustellen, will nun krampfhaft Probleme lösen, die älter sind, als viele Leute, die sie deswegen gewählt oder zumindest heftig für sie, wo auch immer geworben haben.
Nur gehen ihre Ideen dafür über Einsparungen am Sozialstaat nicht hinaus, denn sie ist eine Frau, die bisher noch nicht durch politisch ansprechende Visionen aufgefallen ist.
Bisher wollte sie einfach nur an die Macht, aber das alleine reicht 2005 nicht mehr, wenn jede Firma die Vorteile der Globalisierung nutzen und billige Arbeitskräfte im europäischen Ausland oder im fernen Osten, in Asien nutzen kann.
Es geht ja schon damit los, dass heute eine Jugend aus der Schule in ein Leben ohne Ausbildungsplätze und ohne Arbeit gehetzt wird. Nur das deutsche Volk hält mal wieder still. Offenbar hat sich das Revolutionspotential der Deutschen 1989 erst einmal wieder für 40 Jahre erschöpft und es darf wieder einmal das Mittelmaß das Sagen in Deutschland haben. Aber vielleicht hat Kanzlerin Merkel ja Glück und ein paar Millionen Arbeitslose werden von der Vogelgrippe erledigt.
Nur, wenn das nicht klappt, sind die Chancen groß, dass es irgendwann ein zweites sozialistisches Experiment auf deutschem Boden gibt, das ganz einfach die Fehler des ersten vermeidet und den Menschen Arbeit und auch noch Konsum anbieten kann.
Ich für meinen Teil bin weder Kommunist noch Sozialist. Ich mag eigentlich gar keine Ismen, aber ich sehe es kommen und hoffe nur, bis dahin auch mein zweites Leben zu Ende gelebt zu haben!
Ich bin nicht einmal neugierig, ob ich Recht haben könnte, ich genieße zwangshalber die Freizeitgesellschaft und mache für mich das Beste daraus. Eine Frau Merkel gehört für mich genauso ins Kanzleramt, wie Dracula in eine Blutbank!

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