About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Fußballtief im Fußballjahr

Man muss kein Experte in Sachen Fußball sein, um mitzubekommen und zu sehen, dass der Fußball gerade im Jahr der Fußball-WM in Deutschland ziemlich am Boden liegt. Man muss Fußball nicht einmal mögen. Ich mag die Länderspiele Deutschlands spätestens bei dem geschobenen und getürkten Spiel Deutschland : Österreich bei der WM 1982 in Spanien nicht mehr. Spätestens da war auch dem Letzten klar, wie wenig beim Fußball der Sport eine Rolle spielte. Auf einer, ziemlich offiziellen Webseite heißt es dazu:



Im Kampf um den Einzug in die Finalrunde kommt es zum nächsten Skandal, als Deutschland und Österreich ein "Spiel" abliefern, das die Grenze der Ruchlosigkeit offenkundig überschreitet: 1:0 durch Horst Hrubesch schon in der 11. Minute - das ist genau das, was beide brauchen.


So rutschte der Fußball immer mehr in den Hintergrund und es ging nur noch um den Erfolg um jeden Preis und am Ende war der Fußball nur noch ein Tummelplatz von Nationalisten und Hooligans jeder Art.
Der Erfolg machte die, ohnehin schwer überbezahlten Kicker schließlich nur noch zu Werbeikonen, die den Hals nicht voll bekommen. Vorneweg der ehemalige bayrische Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Franz Beckenbauer, der nach seinem Ausscheiden von den Deutschen voller Demut als Kaiser Franz betitelt wird. Hatte es in den Siebzigern noch ausgereicht, dass er für die Werbung eine Suppe von Knorr vor der Kamera löffelte, preist er nun für viel Geld die verschiedensten Mobilfunkanbieter. Zwei Jahre ist es E-Plus, „Ja ist denn heut scho Weihnachten?“, ging er nahtlos über zu O2 und faselt dort etwas von der „mobilen Generation“. Hauptsache, dass Geld stimmt, dann ist alles gut. 2005 war es der Schiedsrichter Robert Hoyzer, der Wettbetrug und abgekartete Spiele bei den schiedsrichtern der Bundesliga aufdeckte, geht es 2006 munter in der Regionalliga damit weiter. Der internationale Auftakt des WM-Jahres 2006 war bei den Deutschen auch alles andere, als glänzend. Erst holte sich die Nationalelf eine 1:4 Packung von den Italienern, hatte der Verein der überbezahlten katholischen Trümmerfrauen, Bayern München, nichts Besseres zu tun, als in der UEFA Champions League gegen den AC Mailand eine genauso eine schlechte und unwürdige Vorstellung abzugeben, wie FAZNET mit einer Spur von Häme berichtete:



09. März 2006 Der FC Bayern München hat sich mit einer international unwürdigen Leistung sang- und klanglos aus der Champions League verabschiedet. Beim 1:4 (1:2) gegen den AC Mailand erinnerte der deutsche Meister mit peinlichen Anfängerfehlern nicht nur durch das Resultat an die Länderspielpleite der deutschen Nationalmannschaft in Italien vor acht Tagen.


Der aktuelle Bundestrainer Jürgen Klinsmann reist auch lieber in den USA herum, um dort Familienprobleme zu regeln, anstatt sich und die deutsche Mannschaft vernünftig auf die anstehende WM vorzubereiten. Da deutsche Bundestrainer eine verlorene, was in Deutschland soviel, wie nicht gewonnene WM bedeutet, nicht im Amt überleben, läuft bei Harald Schmidt in der ARD auch schon ein „Tschö Klinsi“ Counter, der nun schon die Tage bis zu dessen Rücktritt zählt. Mir ist das ganze Gewese, was darum und um den Fußball gemacht wird ohnehin nur lästig und ich bin ganz froh, wenn der ganze Zirkus dann wieder vorbei ist. Dann kann es bis zur nächsten Fußball WM in Deutschland wieder gerne 22 Jahre dauern, denn das werde ich dann mit etwas Glück nicht mehr erleben müssen. Ich habe genug peinlichen Fußball nicht gesehen.



Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!