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GIGA setzt sich durch

Es geht wieder um Strom in Berlin.
Der pawlowsche Blogger kann sich also entspannen, eine Aspirin hinter die Kiemen schieben und muss also weder eine „Vita-Cola“ noch seinen tollen TFT vergewaltigen, denn um GIGA geht es wieder nur am Rande.
Diese vier Buchstaben sind für mich ohnehin nur ein Synonym für Vetternwirtschaft und anhaltende Unfähigkeit. Der zweite Stromausfall in einer Woche! Das ist mir bei der Menge der laufenden Elektrik und Elektronik in meinem Haushalt dann irgendwo doch zu heftig.
Gegen Besseres Wissen rief ich nun einen alternativen Anbieter von Strom an und kam nur bestätigt, was ich eigentlich schon wusste. Egal, was ist und bei wem ich nun den Strom zapfe, verantwortlich dafür, dass der auch bei mir ankommt, ist und bleibt der Anbieter vor Ort und das ist in dem Fall die überlastete BEWAG.
Die ist allerdings im Augenblick so zuverlässig, wie der Chat von GIGA Ende 1999.
Zwei Stromausfälle die Woche und jede Alternative ist sinnlos.
Da kann ich mir sogar den Strom in Tüten aus Uganda, Kanada oder der Mongolei mitbringen, am Ende Lande ich wieder in den kalten Armen der BEWAG.
Das ist in etwa so, als würde man sich über GIGA ins Internet einwählen müssen und dann auf deren Techniker verlassen. Das deutsche Internet wäre bald ein ziemlich leeres.
Das Ganze ist dann auch keine Markt, sondern eher eine Vetternwirtschaft, nach dem Motto: Überlass mir ein paar Kunden von Dir und Du bekommst dann auch die Reparaturen, die Du bei mir dann teuer meinen Kunden in Zahlung stellen kannst.
Schon erstaunlich, was die Westdeutschen sich jahrelang für Praktiken bieten lassen haben.
Das ist ähnlich wie bei Amazon, wo der pawlowsche Blogger es als Glück empfindet, wenn er Geld wiederbekommt, von einem Shop, der seinen Kunden erst die Beweislast auferlegt, ihm, dem Shop, nachzuweisen, dass er doch nicht der billigste ist, bevor er mit seinem Preis runtergeht.
So etwas geht aber auch nur bei den Deutschen auf längere Zeit gut.
Nur ist das Potential für Aufruhr und Revolution in Deutschland fürs Erste wieder aufgebraucht und es dauert wieder Jahrzehnte bis ein neues ansatzweise wieder da ist.
Nur werde ich das nicht erleben und die Jugend von heute, die als einzigen Ausweg wieder rückwärts wählen und damit nur alten, braunen Ungeist heraufbeschwören würde, sehe ich auch keine entsprechende Tendenzen.
Ich denke da nur an gestörte pawlowsche Blogger, die da das umständliche Copy & Paste benutzen, wo ich die Funktion der Autokorrektur sinnvoll benutze, um die fehlende Hand zu ersetzen. Solchen Menschen fehlt jegliche revolutionäre Kreativität.
Ich kann aber auch hoffen, dass ich zuviel Akte X gesehen habe und ein Stromausfall nur der letzte Fluch des sterbenden Harald Juhnke war und der von heute, der letzte Fluch des sterbenden Popen, der nach 26 Jahren in den Schuhen des Fischers Petrus nun auch dabei ist, den heiligen Huf hochzureißen, um dann mal den himmlischen Flughafen und dieses Mal französisch, zu küssen, da er da dann längere Zeit verweilen dürfte.
Er möge in Frieden ruhen, denn ein neuer Pope ist ja absehbar und Karol Woitila hat auch sein Leben gelebt und ist sicher der Pole, der am Meisten von der Welt gesehen hat. Allerdings befürchte ich, dass hier kein Fluch am Werke war, sondern sich eben nur das Prinzip GIGA durchgesetzt hat. Ich würde ja meine Tiere in ein Laufrad setzen und für Strom sorgen lassen, aber so faul, wie die Viecher sind, könnte ich mit ihnen nicht mal einen Radiowecker betreiben!