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Geburtstagsbegnungen

Gestern war es nun soweit. Torsten brach mit seinem 41ten Geburtstag nun auch ziemlich endgültig in die Richtung der bösen 50 auf. Seinen Geburtstag feierte er zum Glück nun doch nicht als Themenabend Albanien mit leeren Tellern zuhause, sondern recht anständig in seines Bruders Lokal. Mein Bleiben war diesmal aus gesundheitlichen Gründen eher kurz, aber dafür nicht weniger intensiv. Torsten bekam von mir zur Erinnerung an gemeinsam besuchte Konzerte die DVD von dem Letzten der Rolling Stones und meine Mutter belieferte ihn mit Einzelheiten über die geplante Reise von uns Beiden im September, die von ihr freundlicherweise gesponsert wurde und er freute sich mächtig über Beides.
Seine Gäste waren wieder wie immer ein illustrer Schnitt durch die Gesellschaft. Eine interessante Bekannte, die nach Kanada gezogen war, um die dortigen Berge freihändig zu erklimmen, was allein schon endlose Bewunderung bei mir weckte.
Olis Stammgast Peewee sorgte gutgelaunt mit seinem I-Book und der örtlichen Anlage für zeitlose musikalische Untermalung und strahlte generell Frohsinn aus. Zumindest solange, bis der Sohn von Torstens Kollegen ins Spiel kam.
Ein ca. 20jähriger mit bemoostem Gesicht, was er offensichtlich für einen coolen Bart hielt, aber das ist war wohl eine Frage der Ansicht. Dieser pelzige junge Mann steuerte sofort zielstrebig die bildschöne Lina, Torstens Tochter, an, pfefferte eine CD auf den Tisch und stammelte irgendetwas von Beats. Lina täuschte Begeisterung an und rückte erstmal etwas weiter. Nur Torsten wurde hellhörig, denn Beats ist als Drummer ja sein Beruf. Dann folgte etwas, was ich nun gar nicht verstand. Er stammelte kaum hörbar etwas davon, dass er Freestyle Rap machen würde und ich war verwirrt.
Ein Rapper, der sich kaum geradeaus reden kann und sich nicht zu artikulieren versteht, hat dann wohl sein Hobby als „Sangeskünstler“ wohl etwas verfehlt. Zum Glück fing das Mädel aus Kanada an, über Bush zu reden und schon war das Thema gewechselt.
Die Zeit verflog und mir ging es nicht gut und Torsten brachte uns noch raus. Zu dem jungen Mann sagte er entschuldigend, das dieser ein zerrüttetes Elternhaus habe und eine sehr schwere Kindheit. Nur wenn ich diese modische Generalausrede ernst und zum Maßstab nehmen würde, hätte meine Mutter Volksmusik machen müssen oder wäre Massenmörder geworden. Alles in Allem aber ein sehr schöner Tag. Nur meinen Geburtstag werde ich dieses Jahr mit Torsten weit weg auf dem Nil feiern!