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Gegen die Uhr

16BlocksPosterWillis und Def

Nachdem Bruce Willis sich als Detektiv Hartigan on „Sin City“ sich ziemlich final die Kante gegeben hat, holte ihn Richard Donner wieder als heruntergekommenen Polizisten Jack Mosley in seinem Thriller „16 Blocks“ auf die Leinwand.
Mosley ist ziemlich am Ende und daher bekommt er den wohl auch den Auftrag, den schwatzhaften Kleinkriminellen Eddie Bunker (Mos Def, der Ford Perfekt aus dem Anhalter) 16 Blocks weiter zum Gericht zu bringen, wo der gegen korrupte Polizisten aussagen soll und so wird es auch eine Handlung gegen die Zeit.
Mosley nimmt seinen Job ernst, seine korrupten Kollegen zeigen erstaunlicherweise wenig Begeisterung, sondern nehmen übel und Minuten später gibt es den ersten Toten und es fliegen Kugeln, die hauptsächlich dem Zeugen gelten, aber Jack Mosley in seiner Ehre als Cop treffen. Dann wird der Film etwas wirr und die Handlung schleppt sich etwas, zeigt unsinnige Längen auf und wird dann auch noch etwas moralisch. Das tut dem Film nicht unbedingt gut und man vermisst die Action, wie man sie früher von Donner und Willis gewohnt war.
Er ist somit nicht unbedingt ein Meisterwerk des Actionfilms, aber handwerklich recht sauber gemacht. Ich habe in verschiedenen Kritiken gelesen, wie „16 Blocks“ mit dem Kinoerfolg „Nur 48 Stunden“ mit Nick Nolte und Eddy Murphy verglichen wurde, aber das scheiterte schon an der Art der Schauspieler, denn Willis und Def reichten nicht eine Sekunde an Nolte und Murphy heran. Schon von daher fällt meine Kritik ein wenig dürftiger aus als sonst, denn mangels Masse gibt es einfach nicht sehr viel mehr darüber zu schreiben.
Donner und gerade auch Willis haben schon sehr viel Besseres geboten, wenn man allein an die „Stirb Langsam“ Reihe denkt. So kommt „16 Blocks“ auf meiner persönlichen Wertung über 5/10 nicht hinaus und ist auch nur ein Film für Leute, die Filme von Bruce Willis sammeln und zum Glück für mich mache ich das ja, denn sonst hätte ich mich jetzt ernsthaft geärgert. Um dem entgegenzuwirken habe ich dann auch „Sin City“ eingelegt, denn da war Bruce Willis um Längen besser. Sicher auch, weil Robert Rodriguez seinen Film sehr viel komplexer, schlauer und unterhaltender angelegt hat und „Sin City“ keine Sekunde langweilig ist. Schon, weil die Rolle für Willis viel mehr hergibt.
An „16 Blocks“ ist mal wieder der Trailer das Beste am Film und das scheint ein weiteres trauriges Zeichen dieser Zeit zu sein.



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