About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Geschlossene Gesellschaft

Da gibt es doch im Internet eine lustige kleine geschlossene Gesellschaft mit dem ebenso putzigen Namen Nensch. Es ist ein Forum, auf dem aber hauptsächlich erwachsenen Menschen ihre, durchaus lesbaren Texte anbieten, und angeboten haben. Zumindest war es damals so, als ich mich dafür interessierte und dann auch da mitmachte. Man gab sich weltoffen, demokratisch und äußerst tolerant, was mein körperliches und auch geistiges Handicap anging, das mir mein gesundheitlicher Supergau hinterlassen hatte. Ich für meinen Teil machte kein Hehl daraus, wer ich war, was ich war und was ich jetzt bin, denn bei intelligenten jungen Menschen, wie Felix, Julian, Daniel und einigen anderen bin ich mit meiner Offenheit ja auch ganz gut gefahren.
Nur hatte ich es ja mit erwachsenen Menschen zu tun, die sich zumindest dafür hielten und mit solchen Exemplaren von Erwachsenen hatte ich ja schon in der in den Tod betreuten Kindercommunity GIGA so meine Probleme gehabt. Waren es bei GIGA unzufriedenen alte Frauen und Männer, die für einen albernen virtuellen Titel die Verwandtschaft verhökert hatten, gab und gibt es bei Nensch eine ziemlich eine ziemlich dubiose Technik, die es erlaubt, dass ein User den anderen zensieren kann, wie ein zu kurz gekommener Lehrer in der Hauptschule, der auf die Art seinen Frust ablässt. Auf Nensch gibt es zwar keine VIPs oder anderen virtuellen Titel, aber da wird das Vertrauen portioniert, wobei die Grundlagen dieser Portionierung völlig im Dunklen bleiben. Dafür wird auf Nensch ganz gerne mit Bildung geprotzt. Leere Schulbildung, aber keine Erfahrung. Erfahrungen mit dem Leben habe ich und das nimmt man mir auch übel.
Einfaches Mitmachen und schreiben genügt jedenfalls nicht, ist zumindest meine Erfahrung. Eher im Gegenteil und um das Forum tatsächlich bemühte Vielschreiber gelten eher als verdächtig und bei angebrachter Kritik reagiert man auf Nensch nur noch sehr gereizt und verteilt schlechte Zensuren, wie in der dritten Klasse.
Nur bleibt Zensur bei Nensch nicht ohne Folgen. Gibt es genügend schlechte Bewertungen, so entzieht einem die zweifelhafte Technik dort so ziemlich alle Rechte. Damit das auch so früh wie möglich geschieht, rotten sich auf Nensch dann auch die Halbgebildeten zusammen und schlagen dann mit vereinten Kräften zu. Das erinnert mich dann sofort an die Kindercommunity GIGA, wo man sich auch erst zusammenrotten musste, um gegen mich eine Meinung zu äußern. Um „Trollen“ vorzubeugen, so die Begründung bei Nensch. Einer der Nenschen fühlte sich zu Unrecht kommentiert und fordert in seinem Tagebuch dort doch tatsächlich die „Andreaskunzung“ (Name geändert) eines anderen, weil man Nensch sonst verlassen würde und es wurde brav gehorcht. Wobei der arme Andreas Kunze als ein weiteres Opfer der Zensur zu sehen ist, der damit vergrault wurde. „Andreaskunzung“ klingt für mich nach Arisierung und Entnazifizierung und das sind Beides unmögliche Worte aus einer sehr dunklen Zeit, aber so redet man eben auf Nensch.
Für mich ist ein Troll noch immer ein Fabelwesen, das im Wald lebt und dort seine Scherze macht. Ich scherze auch gerne, aber das sollte man dann auch verstehen. Nur geht das nicht, wenn man gegen Ironie, Satire und Sarkasmus so resistent ist, wie die Leute im Internet und dort vor allem auch bei Nensch. was den Troll angeht, so halte ich ihn für eine einzige Schutzbehauptung, die bei mir allerdings nicht zieht, denn Freund Felix hat fast solange, wie ich ihn kenne, auch ein eigenes Forum, aber offensichtlich ist er Demokrat und guter Mensch genug, dass er völlig ohne Druckmittel und Repressalien auskommt und in den Jahren in dem ich in seinem Forum aktiv bin, ist das Wort „Troll“ noch nicht einmal gefallen. Nun ist der junge Felix aber auch ein junger erwachsener Mensch, der mit seinem Leben nicht so unzufrieden ist, wie der große Rest der Deutschen, die das Jammern zur Kultur gemacht haben, wie Harald Schmidt ganz richtig erkannt hatte. Selbst ich bin ja insofern zufrieden, als das ich schon ein schönes und sehr bewegtes Leben hinter mir habe und das zweite gerade, so weit es geht, recht gut bewältige. Nun ist der letzte Trend auf Nensch ja eher beängstigend, denn, als hätte sich der greise Schauspieler Charlton Heston, der sogar mal den Moses gab, der sich in „Bowling for Columbine“ seine rauchende Flinte nur aus „seinen kalten, toten Händen reißen lassen“ lassen würde, nun auch bei Nensch angemeldet, werden dort allen Ernstes und mit großer Mehrheit Schusswaffen zu Themen erhoben und das ging mir pazifistisch gesinntem Sozi natürlich heftig gegen den Strich. So erlaubte ich mir also kritische Kommentare und wurde natürlich in den Keller gewertet und weiter aus der geschlossene Gesellschaft bei Nensch ausgeschlossen und mittlerweile lassen sich auch die Admins von Nensch für die Hexenjagd mit anschließender Steinigung einspannen lassen und wirken, vor allem heimlich, gegen mich und das hat dann doch schon die Qualität der Kindercommunity GIGA erreicht. Eigentlich habe ich von Nensch ja ohnehin nur noch die Html-Tags für Blog.de gebraucht, aber bald kann ich auch die aus dem Kopf und brauche dann die vom Leben so enttäuschten erwachsenen Kinder von Nensch nicht mehr. Sollen sie doch eine geschlossene Gesellschaft bleiben. In denen fühlte ich mich sowieso noch nie so richtig wohl. Sollen die “Nenschen“ weiter mit ihrer Halbbildung prahlen und damit weiter am Leben scheitern. Mein bewegtes Leben hatte keiner und wird auch keiner mehr haben, denn die Zeiten des Umbruchs sind vorbei und ich habe sie erlebt und war ein Teil von ihr. Was jetzt kommt, wird ohnehin nur noch der Marsch zurück in die reaktionären fünfziger Jahre, mit sowas, wie durch Nensch geschultem Personal an der Spitze!
Die Texte auf Nensch selbst sind dafür mittlerweile auch so fesselnd, wie die Beiträge der Apotheker Rundschau und bevor ich bei Nensch echte Demokraten finde, finde ich im Internet eher Fotos von Ratzinger mit Osama bin Laden im Darkroom.

Für die übliche Wut und andere Ausbrüche, anonyme Beschimpfung oder auch nur Kommentare durch Leute, peinliche Nenschen oder andere Mutanten, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, bitte hier klicken!