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Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind

George Clooney ist nicht nur ein hochbegabter Schauspieler, sondern er hat auch ein ziemliches Talent als Regisseur.
Aus den Memoiren der TV-Legende Chuck Barris, dem Erfinder heute noch sehr bekannter Gameshows, wie „The Dating Game“, zu deutsch „Herzblatt“, der „Gong-Show“ und unzähliger anderer Gameshows für das amerikanische Fernsehen, macht George Clooney einen spannenden und amüsanten Film mit Sam Rockwell als Chuck Barris in der Hauptrolle.
Dieser Chuck Barris hat allerdings ein dunkles Geheimnis, im Nebenjob ist er Auftragskiller der CIA der seine Aufträge von George Clooney der ebenfalls einen Agenten und auch Ausbilder der CIA spielt, bekommt.
Dank eines grandiosen Sam Rockwell ist dies packende Unterhaltung bis zum bitteren Ende.
Besonders witzig: Brad Pitt und Matt Damon werden bei der The Dating Game/ "Herzblatt-Show wortlos von einem Dritten ausgestochen.
Von Gewissensbissen geplagt, musste Chuck Barris schließlich seine Memoiren niederschreiben. Damit macht er sich aber Feinde im eigenen Lager.
Er erzählt von seinen Aufträgen in Berlin, zusammen mit dem versoffenen deutschen Agenten Kieler (Rutger Hauer) und den Treffen mit der geheimnisvollen Agentin mit ständig wechselndem Namen (Julia Roberts), die bis zuletzt ihr ganz eigenes Ding macht und auch vor Mord nicht zurückschreckt.
Zwischendurch erlebt der Zuschauer immer wieder die Geburt einer jener Shows, die aus dem Fernsehen noch heute nicht mehr wegzudenken sind. Augenzwinkernd erzählt George Clooney von dem Amerika der sechziger Jahre, wo Kommerz, Kitsch und auch Mord zumindest bei Chuck Barris Hand in Hand gegangen sind.
Der Film wird auch immer dann besonders spannend, wenn George Clooney als der geheimnisvolle Agent der CIA aus dem Nichts auftaucht und mit Chuck Barris tiefgründige Gespräche führt und ihm neue Aufträge erteilt. Dieser Film ist nicht nur ein Agentenfilm erster Klasse, sondern bietet gleichzeitig einen augenzwinkernden Einblick hinter die Kulissen des amerikanischen Fernsehens der prüden sechziger Jahre und das, was davon sogar im Europa von heute noch so alles übrig ist und da kommt man schon ins Staunen.