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Gewogen und für zu leicht befunden

Eigentlich wurde bis jetzt jeder Film mit Nicole Kidman allein durch ihre bloße Leinwandpräsenz zu einem guten Film. Das ging bei „The Hours“ genauso gut, wie in „The Others", „Die Frauen von Stepfort“ und „Die Dolmetscherin“. Nur in Nora Ephrons „Verliebt in eine Hexe“ geht diese Rechnung nicht auf. Prisma-Online erzählt den Plot folgendermaßen:



Isabel hat von aller Hexerei die Nase voll. Sie sehnt sich nach einem normalen Leben. Doch das sucht sie ausgerechnet in der bunten Welt der TV-Macher. So übernimmt sie die Hauptrolle in dem Dauerbrenner "Verliebt in eine Hexe". Hier merkt sie schnell, dass sie von ihrem Serienpartner, einem herunter gekommenen Kinohelden, nur ausgenutzt wird. Doch Isabel ist schließlich eine Hexe, die dient, dass ein bisschen Magie nicht schaden kann...


Eigentlich will die junge Hexe Isabel Bigelow genau diesen Teil ihres Lebens hinter sich bringen und als ganz eine ganz normale Frau mit einem ganz normalen Mann als ganz normaler Mensch leben. Nur damit gerät sie mit dem heruntergekommenen und leicht debilen Hollywoodstar Jack Wyatt(Will Ferrell) an den völlig Falschen, denn dem ist es bitterer Ernst mit dem Remake der 35 Jahre alten Serie mit Elizabeth Montgomery.
Nur an diese Serie reicht der Film trotz einer Starbesetzung mit Michael Caine und Shirley Mc Laine nicht eine Minute heran. Selbst in die Gegenwart umgeschrieben, hat der Film echte Probleme, auch nur authentisch zu wirken. Das allein ist nicht sonderlich verwerflich, allerdings weiß Nora Ephrons romantische Fantasy-Komödie zwar in Einzelteilen zu überzeugen, doch die Puzzlestücke wollen sich partout nicht zu einem homogenen Filmganzen zusammensetzen, so dass „Verliebt in eine Hexe“ im Mittelmaß stecken bleibt und der Film etliche Längen aufweist, die hauptsächlich mit Geschwätz gefüllt werden. Ein Beweis dafür, dass man nicht alle alten Themen einfach so neu aufbacken kann und sie auch gleich gut werden, wenn sie nur mit genügend bekannten Stars aufgefüllt werden. Nicole Kidman hat sich und ihrem Publikum jedenfalls keinen großen Gefallen getan, denn dieser Film ist schlicht unnötig und passt einfach nicht zu der, ansonsten ganz großartigen Schauspielerin Nicole Kidman. Sogar auf meiner Wertung bekommt der Film nur 3/10 und auch die nur wegen der gut besetzten Nebenrollen.
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