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God bless America!

Gott, man geht wie im Mittelalter mal wieder davon aus, dass es einen gibt, solle seine karge Freizeit opfern und gefälligst Amerika segnen. Das ist nicht etwa ein Satz, mit dem frühchristliche Missionare ihr Abendgebet beenden, sondern diesen dämlichen und möglichst englischen Satz knallen deutsche Jugendliche(!) voller Ernst und ohne jeden Bezug oder gar Sinn unter die reaktionären Texte, die sie heute, im Jahr 2005 in den Politikforen des Internet unter sich gemacht haben. Der Inhalt dieser Texte ist meist genauso dämlich wie dieser fromme Wunsch.
Obwohl…
Wenn man es Recht bedenkt, hätte der betreffende Gott ja einiges wieder gutzumachen, nachdem er dieses Land ja schon solange mit dem texanischen Hinterwäldler Bush als schlechten Präsidentendarsteller gestraft hat. So gesehen, würde Gott mit seinem Segen noch ziemlich billig davon kommen.
Wenn man sich im Bezug auf die Vereinigten Staaten von Amerika unbedingt einer frühchristlichen Mythologie bedienen muss, dann ist die richtige Instanz aber doch eine andere und die religiös unterwanderte, reaktionäre Jugend müsste beim Teufel um ein gutes Wort für das von Bush malträtierte Land nachsuchen.
Denn nach der Anzahl der bis jetzt unter der Regierung Bush geopferten Seelen kann es ja eigentlich auch nur um diese gehen.
Nur ist der aktuelle Teufel ein ziemlich moderner und Bush muss leider nicht die eigene Seele für das ewige Fegefeuer bereitstellen, sondern er darf sich fremder Seelen bedienen. Als oberster Feldherr seines Landes nicht eine unbedingt schwere Forderung. Er muss nur mit seiner Armee unter irgendeinem beliebigen Vorwand in ein noch beliebigeres Land dieser Welt einfallen und schon bekommt der gerissene alte Teufel ganze Familienpackungen frischer, ermordeter Seelen.
Unter diesem Aspekt betrachtet, macht auch die ganze Politik des Präsidenten Bush einen Sinn. Das Schicksal Amerikas ist ihm eigentlich genauso egal wie der Terrorismus oder die Meinung der Welt. Er ist nur darum bemüht, seinem Pakt mit dem Teufel nachzukommen, denn als, sogar mehrmals geborener Christ fürchtet er eigentlich nichts mehr, als nach seinem eigenen Tod halb cross auf einem Grill in der Hölle schmoren zu müssen.
Was Amerika wirklich braucht, ist also nicht den Segen eines Gottes, sondern einen anderen Präsidenten und der aktuelle, Bush bräuchte etwas Bratfett, falls er dann doch mal, von einem deutschen Grabstein erschlagen, wegen Vertragsbruch in des Teufels Armen und damit in der Hölle landet und er nicht ganz so leiden soll.
Wenn die rechten Jungs Bush also was wünschen wollen, dann sollte der korrekte Wunsch dann wohl, genau weiß ich es mit meinem schlechten englisch nicht. Ich brauche keins, da ich keinen Bush anbete, aber dann muss das wohl „God give Bush some Rama!“ heißen.