About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Grand Prix

Nein, dass ist kein böser Text über die nervige Formel 1, sondern um etwas sehr viel Schlimmeres, um das, was vom Grand Prix Eurovision de la Chanson übrig geblieben ist also um Schlager und damit nur geht es nur im weitesten Sinn um Musik. Da ich selbst seit früher Kindheit und leidvoller Erfahrung mit einem begeisterten und inzwischen ziemlich verstorbenen Stiefvater nur weiß, dass es diesen Grand Prix gibt, muss die nähere Beschreibung die Wikipedia übernehmen:



Der Eurovision Song Contest (ESC, oder französisch Concours Eurovision de la Chanson, bis 1966 auch Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne) ist ein internationaler Musikwettbewerb, der seit 1956 jährlich veranstaltet wird. An diesem Wettbewerb können grundsätzlich alle Mitgliedsländer der Europäischen Rundfunkunion (EBU), der auch einige asiatische und afrikanische Staaten wie Israel, Türkei, Syrien und Marokko angehören, teilnehmen. Zu diesem Zweck kann jedes teilnehmende Land einen Song als Vertreter in das Rennen schicken. Der internationale Wettbewerb findet in der Regel im Land des Vorjahressiegers statt.


Wie gesagt, im weitesten Sinne um Musik. Denn nachdem 1966 mit dem Österreicher Udo Jürgens der letzte echte Sänger einen Preis gewonnen hat, verkam diese Veranstaltung immer mehr zu einem aufgeblasenen Mutantenstadl, bei dem erst die West und nun alle europäischen Länder sich in Selbstdarstellung übten und das Entbehrlichste hinschickten, was sie gerade hatten. 1982 war war in Deutschland eine gewisse Nicole entbehrlich, holte mit der Forderung nach Frieden Häppchenweise, „Ein bisschen Frieden“ sogar den Preis und zehrt seitdem davon, weil sie nichts anderes mehr auf die Reihe bekam.
Nun ist 1982 auch schon etwas her und der Grand Prix wurde eigentlich nur noch schlimmer.
1998 versuchte der Schlagersäger Guildo Horn den Deutschen den Spiegel ihrer eigenen Spießigkeit vorzuhalten und bewarb sich ziemlich ernsthaft mit einem Lied, das jeder Tanzgruppe einer Kindertagesstätte zur Ehre gereicht hätte, „Guildo hat Euch lieb“, aber da es in der Natur der Deutschen liegt, nichts ernster zu nehmen, als den Spaß, gewann er doch tatsächlich den deutschen Vorentscheid und musste nun Deutschland beim Grand Prix vertreten und holte zum Ärger wütender deutscher Nationalisten sogar den siebenten Platz. Danach wurde der Grand Prix wieder völlig uninteressant für normale Menschen und erst 2006, als der Comedian Olli Dittrich sich den Spaß machte, da mit einer Countryband relativ chancenlos für Deutschland anzutreten, aber er war mit Country nicht konsequent genug. So richtig konsequent bei der Verarsche des einst so biederen Grand Prix, der ein Sonnenstudio für Nationalisten gewesen ist, waren die Finnen, die eine Gruppe schickten, die mit einer Mischung aus Muppetshow, Ozzy Osbourne und den Rockern von Kiss, dann sogar den ersten Platz holten und Sieger des Grand Prix 2006 wurde.
Olli Dittrich mit seinen Texas Lightning kam auf den mickrigen Platz 15, aber die finnische Gruppe „Lordi“ hat mich schon rein optisch entschädigt und den trüben Nationalisten in Deutschland den Stinkefinger gezeigt, die früher beim Grand Prix das Sagen hatten. Die Welt und selbst Europa ist nun mal größer und bunter als Deutschland. Ich selbst hab mir auch diese Sendung mit meinem jungen Freund ChrisFargo im ICQ angetan und wir haben beide wieder herzhaft gelacht. Musikalisch war auch dieser Grand Prix nur eine völlige Nullnummer und so richtig uninteressant. Ohne Chris hätte ich mir das auch nie angetan!

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen, also die gestörten Bewohner des Forums Nensch und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!