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Gut und Böse

Irgendwas ist das schiefgelaufen in der Erziehung heute. Ich muß mit jungen Menschen um die 20 Stundenlang darüber diskutieren, was gut und was böse ist. Jeder sieht in den Nachrichten, wenn wieder ein Kind entführt, missbraucht und aus Angst vor Entdeckung dann ermordet wurde.
Sowas kommt nun fast halbjährlich über die Medien, alles ist betroffen, aber keiner denkt über Ursachen nach oder wie man sowas verhindern sollte.
Erst wenn es dann passiert ist, fordert der Stammtisch mindestens die Todesstrafe! Nur diese „bösen Onkel“ kommen ja nicht irgendwoher, sondern leben unter uns und in unserer Mitte. Diese auszubremsen, bevor es soweit kommt, sollte die Pflicht eines jeden Bürgers sein. Nur blöd, wenn diese Bürger gar nicht ahnen, wo und wann sowas anfängt. Der „böse Onkel“ oder „schwarze Mann“ von Morgen, der dann kleine Mädels und Jungs mit Bonbons in den Wald oder Anderswohin lockt, ist heute ein harmlos und sehr unauffällig aussehender junger Mann, dem außer seinem Mittelmaß sonst kaum etwas anzusehen ist.
Er baut Bspw. lauschige Ecken für junge Menschen im Internet und tut auf harmlos. Wenn dann die jungen Menschen kommen, beglückt man sie mit zuvorkommender Aufmerksamkeit und dem ein oder anderen virtuellen „Titel“ und wartet ab. das lauschige Plätzchen füllt sich mit noch mehr jungen Leuten und dann werden die recht massiv angegangen um Nacktfotos von ihren jungen Körpern. Eigentlich sollte schon beim ersten bekannten Fall jeder empört aufschreien und den jungen Mann in seine Grenzen verweisen, wenn er den ersten Jungen frontal so angegangen ist. Nur erstaunlicherweise für mich tut das niemand. Sind die jungen Erwachsenen von heute so verroht und abgestumpft, das sie das Unrecht nicht bemerken und wenn man ihnen die Fakten auf die Nase bindet, nicht wahr haben wollen? Was ist passiert, hat die BPjS mit ihrer Existenz dann doch recht?
Muss ja wohl so sein, denn sonst würde ja jeder den Ansatz des Bösen erkennen. Für die Meisten betroffenen Minderjährigen ist das ja nichtnur ein Ansatz, sondern es ist für sie das Böse! Ich war als recht alter Mann auch auf diesem lauschigen Plätzchen und wurde von den meisten Jungerwachsenen nur angefeindet, weil ich mit den betroffenen Jungs fühlte. Diese kamen dann auch vertrauensvoll zu mir und zeigten mir die üblen Anmachen, die pausenlosen Fragen nach Nacktbildern von ihnen. Nun bin ich zwar steinalt und krank, aber ich habe genug Phantasie, um mir ausmalen zu können, was in einem 15jährigen bei dieser Art Frage so vorgeht. Wenn er andauernd eine Frage eines Erwachsenen verneinen muss, die nie hätte gestellt werden dürfen, fühlt er sich nur beschmutzt und geistig vergewaltigt.
Das solche Fragen weder moralisch noch ethisch vertretbar sind und schon gar nicht gesetzlich, dafür habe ich keinen Unterricht in Ethik gebraucht, das wurde mir anerzogen. Aus diesem Grund ist mein Blickwinkel auf die Jungs auch nur ein rein väterlicher, denn es könnten alle meine Söhne sein und das wäre bei meinem Lebenswandel in den Achtzigern alles im Bereich des Möglichen gewesen. Wie auch immer, die Jungerwachsenen dieses Boards fällten ihre Entscheidung. Sperre und Ausschluss. Allerdings nicht für den Erwachsenen, der ihre jungen Brüder und Freunde sexuell belästigte, sondern für mich!
Die Daueranmache minderjähriger Jungs scheint heute nur noch ein Kavaliersdelikt. Ich sage es immer wieder, bis es auch die letzten Ignoranten begreifen: Sex mit dem gleichen Geschlecht geht dann in Ordnung, wenn es auch im gleichen Alter geschieht! Minderjährige Jungs haben da unberührt zu bleiben. Nichtnur weil es das Gesetz so will, sondern weil es für sowas zwischenmenschliche Reglungen gibt, die eigentlich meine Generation Eltern genauso weitergeben müsste, wie die davor und alle weiteren. Gut und böse sollte man schon sauber trennen können. In jedem Alter!