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High Tension

Oder im Original, Haute Tension von Alexandre Aja auf gut deutsch Hochspannung, ist ein recht neuer französischer Film, der zu den wenigen französischen Filmen gehört, die ihrem Anspruch im Titel auch gerecht werden, denn dieser Thriller, der schon so hart an Horror grenzt, dass man ihn guten Gewissens auch Splatter nennen kann.
Das allein ist schon ein Novum für den normalen französischen Film, bei dem ja eher Romanzen und die große Liebe das Thema sind.
Es hat seinen guten Grund, dass es diesen Film nicht bei Amazon gibt, denn er’s ist FSK 18 und das ist auch mehr als einmal ziemlich deutlich im Film zu sehen.
Für einen so kaputten Typen wie mich, der hin und wieder ein gelegentliches cineastisches Blutbad mit Kunstblut nicht unbedingt zum Abschalten findet, ist das genau das Richtige zum entspannen.
Der Film selbst gönnt sich nur eine knappe Viertelstunde zur Einleitung, in der die Studentinnen Marie (Cécile de France) und Alex (Maïwenn Le Besco) vorgestellt werden, die für ein Wochenende zu Alex' Eltern fahren, um dort ihre Prüfungen vorzubereiten. Dazu kommt es aber gar nicht, denn bereits in der ersten Nacht verschafft sich ein mysteriöser Fremder (Philippe Nahon) Zutritt zum Haus, und damit beginnt eine blutige Alptraumnacht, in der es an Marie ist, sich und ihre beste Freundin zu retten.
Der Fremde räumt erst in bester Splattertradition und viel Kunstblut mit der Familie von Alex auf, bevor er sich diese greift und gefesselt in seinen Laster wirft, mit dem er dann eine blutige Spur in der Landschaft hinterlässt.
Das ist der Punkt, wo Marie alles tut, um ihre Freundin zu retten. Das allerdings ist auch der Punkt, an dem die Handlung des Films sich ändert. Von grenzenlos brutal geht er über in grenzenlos spannend. High Tension eben. Eine nette optische Gewaltorgie für zwischendurch, die nichts für schwache Gemüter ist. Für reine Horrorfans hingegen, die sich schon bei „Identität“ recht wohl gefühlt haben, eine echte Steigerung.