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Hilfe für den Irak

So heißt eine, von den jetzt sicher reichlich auf den Fernsehzuschauer zurollenden Fernsehsendungen, die den Reigen der Hilfsgalas eröffnet.
Nun könnte man ja zynisch sein und fragen, was das uns angeht. Denn ist da die USA, das reichste Land der Welt, welches genug Vorwände fand, mit Hilfe der allzu willigen Briten, dieses Land in Trümmer zu bomben, um einem vermeintlichen Terrorismus, der von dort ausginge, mit Völkermord zu begegnen und man überlegt, das diese Rechnung doch so nicht aufgehen können.
In jedem Land der Welt ist es so, das derjenige, der irgendwas zerschlägt, dann dafür auch haftbar gemacht wird und die USA hatten Geld für einen Krieg und nun sollte das Geld für einen gewonnenen Frieden dann bitte auch da sein. Auch die Bilder von plündernden Irakis lassen die Hand auf der Geldbörse gefrieren, denn da berauben die Armen doch tatsächlich die Ärmsten und das mit Vergnügen noch vor laufenden Kameras. Die Alliierten, wie sich Briten und Amis in Anlehnung an die Gewinner des zweiten Weltkriegs recht mutig nennen, sehen sich außerstande, den gewonnenen Krieg auch zu beherrschen und den Plünderungen Einhalt zu gebieten.
Bomben abwerfen ist eben einfacher! Ausgerechnet die Amerikaner, denen UNO und Weltmeinung so richtig scheißegal waren, rufen jetzt nach eben denen. Ein weiterer Grund, die Hand auf der Börse zu lassen. Zumal es den Deutschen immer noch alles andere als rosig geht, trotz diverser Kanzlerversprechen von diversen Kanzlern.
Da hat man sich eben etwas versprochen, aber bei Politikern ist das ein angeborener Sprachfehler. Zurück zum Irak. Solange kein Mensch garantieren kann, das da auch nur ein Cent des Gespendeten bei den wirklich Bedürftigen ankommt, ist eigentlich jede dahingehende Überlegung recht wertlos.
Würde man im Übrigen jedes Land wo der Holzkopfpräsident Bush in seiner doch recht kurzen Legislative eine blutige Spur hinterlassen hat, durch Spenden des Volkes alimentieren, wäre die Weltgemeinschaft bald pleite. Gegen Spendenaufrufe an sich ist ja nichts einzuwenden, aber da sollte dann doch das Verursacherprinzip gelten.
Der Irak ist ja von keiner tückischen Dürre heimgesucht worden, sondern von den USA und den Briten. Das der eigentliche Grund der Angriffe, Saddam Hussein, immer noch irgendwo im Irak rumläuft und irgendwann als Märtyrer wie der Phoenix aus der moslemischen Asche aufsteigen könnte, scheinen Bush und seinen Kampfdackel Blair nichtmal im Ansatz zu tangieren.
Wer den Anschlag aufs WTC am 11.09.01 nun wirklich auf dem Konto hat, wird wohl genauso ungeklärt bleiben wie der Kennedymord, denn viel spricht dafür, das der Bergterrorist Bin Laden es nicht war. Zumindest nicht alleine. Aber nicht mal der wurde ja gefasst. Vielleicht weiß er ja zuviel und vielleicht könnte er ja reden!