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Humor Marke Sat1

Humor ist ja bekanntlich, wenn man trotzdem lacht und man braucht schon eine beachtliche Portion von schwarzem Humor, um den Attacken von dem, was eine Anke Engelke auf Sat1 für komisch und unterhaltend hält, gewachsen zu sein. Der Frau reichte es nicht mehr, mit feministischer Ader einmal die Woche die Ladys krachen zu lassen. Sie wollte mehr und bekam den, von den neuen Chefs bei Sat1 leergefegten Sendeplatz des Gottes der spitzen Zunge, den Sendeplatz der Harald Schmidt Show. Harald Schmidt hatte das gemacht, wofür er eigentlich bezahlt wurde und nahm aber auch alles auf die Schippe und prompt wähnten die neuen Chefs seine Fußabdrücke auf ihrer Krawatte. Sie reagiertem, wie ein Chef von heute eben reagiert und schon war das Märchen von der „kreativen Pause“ des Harald Schmidt geboren und in die Welt gesetzt. Bei der Fangemeinde, die sich in acht Jahren Harald Schmidt Show ja gebildet hatte, machte sich blankes Entsetzen breit. Während das einstige Talent der Sat1 -"Wochenshow" zur Angela Merkel der deutschen Comedy mutierte und Abend für Abend sogar dafür zahlendes Publikum langweilt, versucht Sat1 seine Quote wiedermal mit markigen Slogans zu retten. War es mit Harald Schmidt noch der „Kuschelsender“ und Comedysender gewesen, darf jetzt es jetzt nicht unter einem „Funfreitag“ und dem „Scowpowersamstag“ mehr gehen, obwohl das Programm alles andere als einladend ist. In der Zwischenzeit ziehen andere Privatsender in Sachen Comedy locker an Sat1 vorbei. RTL hat die fröhlichen Lästerzungen der Freitagnachtnews im Angebot und Pro7 kontert mit dem Quatsch Comedy Club von Thomas Herrmanns und einem Kalkofe, der kein gutes Haar an schlecht gemachtem Fernsehen lässt. Gerade die Freitagnachtnews sind ein relativ guter Ausgleich für den Verlust der Harald Schmidt Show. Der einzige Haken ist nur der, das diese Sendung eben nur freitags läuft wie der Name schon implementiert. Kalkofe kommt dafür am Montag und so wären schon zwei Tage zumindest für die nächsten Wochen gerettet. Eigentlich nur eine Frage der Zeit, wie lange Anke Engelke noch ihr Publikum anbetteln darf, auch wirklich lieb zu ihr zu sein, aber eine verängstigte Frau, die sich in zotigen Männerwitzen versucht, ist in etwa genauso überzeugend, wie der Papst in einer Werbung für Kondome und das Scheitern ist absehbar und eigentlich jetzt schon eine Tatsache. Traurig für Sat1, aber noch trauriger für die von der Harald Schmidt Show verwöhnten Zuschauer, die Engelke nun schon zu Millionen vergrault hat. Ein stolzer Preis für den angekratzten Stolz einiger neuer Eigentümer und Chefs. Lachen kann der Zuschauer also eigentlich nurnoch, wenn er umschaltet, oder auf Kaya Yanar am Freitag wartet. Alles andere ist so bieder, unkomisch oder auch grottenhaft schlecht, das ein Verweilen auf Sat1 einfach nicht mehr lohnt. Die Lösung dieses Problems ist für Sat1 simpel, aber eventuell teuer. Ein feixender Harald Schmidt wartet zufrieden an seinem Telefon nur auf anständige Gagenangebote und die Harald Schmidt Show wird wieder ganz Deutschland erfreuen!