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Hundehasser

Irgendwie ist es schon ziemlich bezeichnend, das Menschen, deren Charakterstärke in etwa der von Eidotter entspricht, sich bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit als Hundehasser outen. Es hat seinen guten Grund, warum Tiere, in dem Fall Hunde, solche Menschen nicht ab können.
Sie haben einfach ein Gespür für Falschheit bei den Menschen. Ich selbst hatte acht Jahre einen recht großen Hund, eine Schäferhund-Rottweiler Mischung, die ich 1991 aus dem Tierheim befreit hatte.
Ich nannte ihn Alex, nach einem Freund und Kollegen und Alex begleitete mich von nun an überall hin, wo man einen Hund mitnehmen konnte.
Zum Reiturlaub nach Ungarn, wo er brav neben dem Pferd hertrottete, auf dem ich meine Reitversuche quer durch die Puszta machte.
Alex war von der Puszta sogar ziemlich begeistert und startete Jagdversuche auf Feldhasen, während ich mühsam auf Cowboy machte und hoffte nicht von dem Gaul zu fallen, wie ich es in Marokko bei einem echten Araberhengst ja schon fertig gebracht hatte.
Alex sah das gelassen und jagte weiter.
Zuhause begleitete mich dieser Hund sehr zur Freude des Orchesters und des Damenballetts in mein Büro, wo dann die Tänzerinnen während der Vorstellung auch schon einmal Umwege machten, nur um Alex kurz kraulen zu können.
Der Einzige, den Alex eigentlich permanent anknurrte, war mein musikalischer Chef, also genau der, der mich nach meinem Schlaganfall loswerden wollte.
Der Hund hatte also Jahre davor den richtigen Riecher gehabt. Der Chef konnte den Hund als Einziger auch nicht leiden.
Ganz offenbar fühlte er sich ertappt. Es ist also auch so, das Hundehasser sich mit dieser Aktion dann selbst entlarven, denn die meisten Hunde haben ein sicheres Gespür für Gut und Böse, so auch mein Tier.
Nur einmal habe ich Alex mit seinem Gespür für schlechte Menschen nicht ernst genommen, als mich eine erwachsene Frau besuchte, die ich aus einem maroden Chat kannte und die sich als Freundin ausgab und ich durfte es über mehrere Monate bereuen, weil sich diese Frau auf einmal virtuelle „Titel“ sammelte und mir damit dann das Leben schwer machte.
Der Hund erlitt dann Ende 1999 mein Schicksal, wurde lahm und musste eingeschläfert werden, damit er sich nicht quält und keine schmerzen mehr hat.
Bei Tieren kann man so etwas machen, nur ich musste lahm weiterleben und konnte mir so auch keinen neuen Hund aus dem Tierheim holen.
Immer dann, wenn meine Mutter mit Max, ihrem Hund bei mir aufkreuzt, verspüre ich einen tiefen Schmerz, denn der gute Alex war ja immerhin acht Jahre fast und Nacht um mich herum und ich vermisse ihn sehr.
Wenn ich dann irgendwo lese, das Menschen sich pauschal vor allen Hunden fürchten, weiß ich das dies keine guten Menschen sind, die eine Menge Böses zu verbergen haben oder ganz einfach nur Schiss vor einem Tier und das ums Verrecken nicht zugeben würden!
Hundehasser sind meistens recht arme Menschen im Geist und im Format.
Die meisten Hundehasser kommen auch mit Menschen nicht klar...

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