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ICQ-Ausfall

Dieses sehr beliebte, Plattformunabhängige, an und für sich stabile Messenger und Kommunikationsprogramm im Internet, glänzt nicht nur dadurch, dass es kostenlos und trotzdem keine Spyware ist, sondern auch schon dadurch, das es einmal im Jahr so richtig in die Knie geht.
Aber was soll man groß meckern, denn der Service ist ja genauso kostenlos wie die passende Software. Das scheint dann auch der Grund für solche Ausfälle, denn was nichts kostet, ist heute sehr beliebt und somit überlaufen.
Meistens erledigen sich solche Fehler nach ein paar Stunden ganz von selbst und man macht einfach weiter. Dieses Mal war es etwas anders. Ganz anders. Der Ausfall schien auf Berlin beschränkt, aber es meldeten sich nicht die üblichen jungen Freunde, die in der Ferne wohnen per SMS oder Handy, sondern es rief ein ganz neuer junger Freund auf dem Festnetz an, von dem ich bis vor 48 Stunden noch gar nicht wusste, dass ich ihn hatte. Er heißt Marco, ist 26, studiert in Berlin Informatik und kommt eigentlich aus Hamburg. Er hat meine Texte und Beiträge gelesen und entwickelte trotzdem oder gerade deswegen Sympathie für mich alten Sack, dass er mich anrief, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen, weil ich im ICQ nicht online bin.
Eine nette Geste dafür, dass wir uns fast unbekannt sind oder besser waren. Ich muss also nicht verzweifelt fremde Texte „bloggen“, um auf neue junge Freunde zu treffen. Ich werde den Rat befolgen, den Marco mir am Telefon gab und einfach so bleiben wie ich bin.
Der verzweifelte und ziemlich gestörte pawlowsche Blogger, der in seinem Gästebuch mit Rauch handelt und doch tatsächlich virtuelle „Titel“ vergibt hat in einem Anfall von Offenheit im Kommentarbereich seines Gästebuchs der staunenden Welt offenbart, was seine jungen Freunde für ihn bedeuten würden:

„Das muss ich erstmal meinen jungen, reellen, hochaufgeschossenen Webmastergöttern mit den ganz tollen Körpern vorschlagen.“

Er sagt von sich, dass wäre Ironie, die ich nicht verstehen würde. Nur, wer so einem bösem altem faltigem weiblichem Wesen, welches sich mir auch schon mal aufgedrängt hatte, in seinem Gästebuch eine Art virtuelles Asyl gewährt, bei dem ist es nur eine Frage von kurzer Zeit, wann ihn die ersten pädophilien Gedankengänge und Wünsche überkommen.
Ich hab genügend Abstand zu dem alten Weib und für mich sind Jugendliche dass, was sie für mich immer waren. Junge Erwachsene, die je nach dem Auftreten mir gegenüber, jeder auf seine Art einfach nur meinen Respekt verdienen. Wer meint mich ohne triftigen Grund anpöbeln zu müssen, hat eben das Pech und fällt durch mein persönliches Raster. Wie dieser pawlowsche Blogger eben, der es mal mit einer echten Frau versuchen sollte. Mit hat es jedesmal Spaß gemacht. Wenn die Macke mit dem ICQ dann mal behoben sein wird, ist es mir ein Bedürfnis, meine jungen Freunde wieder direkt zu grüßen und mit ihnen zu reden. Bis dahin müssen Telefone und Mails eben reichen!
Im schlimmsten Fall installiere ich ICQ eben neu.
Für den pawlowschen Blogger hole ich mir einen medizinischen Experten.
Ein Proktologe kennt sich ganz gut mit Arschlöchern aus...