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In der Wunderwelt der Karies

Charlie und die Schokoladenfabrik

Das bewährte Team Tim Burton und Johnny Depp hat sich mal wieder zusammen gefunden, um ein wirkliches Märchen zu erschaffen. Wie einst vor 15 Jahren, 1990, in „Edward mit den Scherenhänden“ hat auch „Charlie und die Schokoladenfabrik“ eine leichte sozialkritische Komponente, in der Burton augenzwinkernd die Finger auf den Macken der westlichen Zivilisation zu liegen hat. Aber zum Plot wieder Prisma-Online:



Seit Jahren schon hat sich der exzentrische Schokoladenfabrikant Willy Wonka aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. So wundert es, dass er eines Tages fünf Kinder samt Begleitung Erwachsener in seine legendäre Fabrik einlädt. Den Grund dafür kennt nur Wonka allein. So zeigt sich während der Besichtungstour, dass vier der fünf Kinder verzogene Gören sind. Nur der junge Charlie erweist sich als Wonkas Wunschkandidat, für den er schließlich eine ganz besondere Überraschung parat hat.
Die vierte gemeinsame Arbeit von Tim Burton und Johnny Depp erweist sich erneut als bildgewaltiges, detailfreudiges und überaus verspieltes Fantasy-Werk. Die Vorlage basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Roald Dahl, dessen bizarre Welten von Burton adäquat visualisiert werden: Bunt, schräg und witzig. Ein origineller Streifen, bei dem man auch mehrmals anschauen kann, da man immer wieder Neues entdecken wird.


Burton hat seine Charaktere wie immer völlig überzogen dargestellt und auch entsprechend gecastet, aber der Film ist ja auch ein Märchen und da darf man das. Grimms Hexen würde man auch nicht von Models darstellen lassen.
Die einzig Normalen in dieser zuckersüßen Welt der Schokolade sind eben der arme Charly und sein Großvater, der früher sogar mal ein Arbeiter in der Fabrik von Willy Wonka war.
Die anderen vier Kinder auf diesem Tripp sind völlig verzogene und/oder verfettete Gören, die Schokolade am liebsten nur in sich hinein stopfen wollen und ansonsten nur mit altklugen Sprüchen nerven.
Eigentlich ist ja Schokolade nicht unbedingt mein Thema, da ich das Zeug aus den verschiedensten Gründen seit Jahren meide und Karies ist nur einer davon.
Aber ich bin Fan von Johnny Depp. Tim Burton und ihren märchenhaften Filmen. „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ist einer davon und den sollte man mindestens gesehen haben. Wenn der Film im Februar 2006 als DVD zu erhalten ist, kommt er in meine Sammlung ihrer Filme und meine Wertung ist entsprechend einfach, 10/10 und ein Kaufbefehl für das nächste Jahr.

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