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Jahrestage

Las Vegas wird dieses Jahr 100 Jahre alt, ich werde 450 und am 8. Mai jährt sich zum 60ten Mal der Tag, haben die alliierten Truppen, die Russen voran, mal eben das tausendjährige Reich der Nazis von den Landkarten gefegt.
Die Nazis haben auf Weisung ihres Gröfaz Adolf Hitler sechs Jahre vorher einen blutigen Krieg gegen den Rest der Welt angezettelt und dabei eine blutige Spur von 50 Millionen Toten hinterlassen und alleine sechs Millionen Juden systematisch in Vernichtungslagern umgebracht. Da sich die Alliierten, insbesondere die Russen und die Amerikaner, gegenseitig nicht grün waren und einander nicht trauten, teilten sie das besiegte Deutschland in mehrere Besatzungszonen.
Aus denen erwuchsen dann zwei völlig unterschiedliche deutsche Staaten, die auch absolut unterschiedlich mit der gemeinsamen faschistischen Vergangenheit umgingen.
Der Osten Deutschlands nannte sich DDR und hängte sich an den Warschauer Pakt, bei dem die Russen das Sagen hatten und dieser Staat räumte weitestgehend mit den Nazis auf.
Der Westen nannte sich BRD, hängte sich an die Amerikaner und nachher auch an deren Bündnis, die NATO und wurde von den USA auch als Bollwerk gegen den Kommunismus der Russen in jeder nur denkbaren Hinsicht unterstützt und ausgebaut.
Sogar mit den alten Nazis ging der Westen wesentlich warmherziger um, ob sie nun Blut an den Händen hatten, oder nicht. Etliche alte Nazis gingen in die neue Politik und machten sogar dort Karriere.
Ein Kurt Georg Kiesinger wird in einer großen Koalition sogar von 1966 bis 1969 Bundeskanzler dieser westlichen Republik und der Marinerichter bei den Nazis, Hans Filbinger war sogar 12 Jahre der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, bevor er aus seinem Amt getreten wurde.
Er ist noch immer gerne gesehen in der CDU und durfte 2004 sogar den Bundespräsidenten wählen.
Eigentlich kein Wunder, dass im Schatten einer solchen Toleranz Bertold Brechts berühmte Warnung „Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem dass kroch!“ Realität werden sollte und sich die ersten. Von Geist befreiten braunen Landeier schon 1964 wieder zu einer Partei, der NPD, zusammenrotten konnten. Sogar jetzt, über 40 Jahre später, bewiesen sich alle westdeutschen Politiker als zu unfähig, diesen braunen Dreck ein für alle mal zu verbieten.
Im Gegenteil, es gab mit DVU, den Republikanern und ähnlichen Horden sogar noch weitere Ableger, die sich auf die Politik eines starken Mannes der NSDAP beriefen.
Erst 1985 mahnte der deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker in einer beeindruckenden Rede zum 8. Mai vor den Gefahren, die von den Rechten und ihrer Demagogie kamen und wieder kommen werden. 1995, zum 50. Jahrestag, war dann Roman Herzog Bundespräsident, in Deutschland brannten schon wieder Ausländer und Asylantenheime, aber die Regierung Kohl machte das, was sie am Besten konnte und versuchte das Problem auszusitzen und das schlug natürlich fehl.
Nur 10 Jahre später wird ein Mann mit der Ausstrahlung eines Schalterbeamten bei der Post, gewisser Horst Köhler eine Rede als Bundespräsident halten, aber die Nazis sind schon wieder in Deutschland etabliert und sitzen in Parlamenten, wo sie dann den Rest des Ansehens des neuen Deutschlands untergraben und verspielen können.
Es gibt auch bereits wieder eine deutsche Jugend, die den braunen Rattenfängern willig hinterher trottet, so als habe es die Zeit von 1933 bis 1945 nie gegeben.
Nur sind diese neuen Rechten feige und verstecken sich namenlos im Internet und stehen auch nicht gerne offen zu ihrer Gesinnung, sondern geben sich als junge Biedermänner, die sich nur von Rot/Grün gequält fühlen.
Diese Feigheit macht sie vielleicht sogar noch gefährlicher als eine Hitlerjugend, wie sie 1933 Parteiversammlungen und Wahlveranstaltungen von KPD und SPD sabotierten.